Rallye für Gambia

UNTERSTÜTZUNG FÜR EIN VERNACHLÄSSIGTES HINTERLAND

GAMBIA – EIN LAND VOLLER GEGENSÄTZE –
EIN GUTER GRUND ZU HELFEN

Der kleine westafrikanische Staat Gambia ist schon auf Grund seiner Form außergewöhnlich. Nur 35 Kilometer hoch, aber 400 Kilometer breit und vollständig vom Senegal eingeschlossen. Darüber hinaus ist es das einzige englischsprachige Land in einer sonst französisch geprägten Region. Wenn das nicht genug Einschränkungen für die Entwicklung eines Landes wären, ist Gambia auch noch geprägt von deutlichen innerstaatlichen Unterschieden.

Die ehemalige englische Kolonie profitierte lange von einem regen Handel über den Hochseehafen Banjul. Dadurch entwickelte sich fast ausnahmslos die Küstenregion. Diese ist heute beliebtes Touristengebiet und im Verhältnis zum Rest des Landes hervorragend entwickelt. Das bedeutet aber auch, dass das Hinterland mehr als vernachlässigt ist. Dies spiegelt sich hauptsächlich in einem schwachen Bildungsniveau und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen wieder.

Zusammen mit dem Partner Gambia-Afrika-Hilfe e.V. setzte genau hier die Hilfe von LandsAid an. Mit der Unterhaltung von zwei Kliniken wurde sowohl die medizinische Versorgung in den Regionen gewährleistet, als auch die unbedingt nötige Gesundheitsaufklärung betrieben.

 
 

Mit den einfachsten Mitteln helfen

Trotz des fruchtbaren Landes und den damit verbundenen reichhaltigen Ernten, waren besonders die Kinder oft unterernährt. Grund dafür waren häufige Krankheitsfälle.

Neben Malaria, dem mit Abstand häufigsten Krankheitsfall in der Region, wurden hauptsächlich offene Wunden versorgt. Diese sind an sich nicht kritisch, können aber bei der falschen Behandlung tödlich enden.

Alle diese Behandlungen könnten mit einfachen Mitteln durchgeführt werden, aber selbst diese waren nur mangelhaft vorhanden. Darüber hinaus können mit guter Aufklärung gerade in den Bereichen Malaria und HIV/AIDS die Zahl der Infektionen drastisch gesenkt werden. Deswegen haben die Mitarbeiter von LandsAid jeden Patienten neben der Behandlung auch aufgeklärt.


Ein Rennen für den guten Zweck

Die beiden Kliniken in Gambia wurden in den Jahren außerdem über einen eher ungewöhnlichen Weg unterstützt. Einige Teilnehmer der Dresden-Banjul Rallye halfen den Kliniken nicht nur finanziell, sondern auch als Transporteur von Hilfsgütern. Die Rallye-Teilnehmer fuhren die 7000 km lange Strecke von Deutschland nach Gambia in einem extra dafür vorbereiteten Auto, dass Sie in Gambia verkauften. Den Gewinn spendeten sie einem sozialen Projekt. In unserem Fall wurden die beiden LandsAid Kliniken unterstützt.

Darüber hinaus haben einige Teilnehmer in Deutschland gespendete Medikamente und Verbandsmaterial mit nach Gambia transportiert. Dadurch wurden nicht nur Transportkosten gespart, die Rallye war auch der Anlass der Spende. In einem Jahr wurde der Weg sogar mit einem Rettungswagen bestritten, der dann einer der Kliniken zur Verfügung gestellt wurde.