Erdbeben in Indonesien

ERDBEBEN IN INDONESIEN

Mehr als 7.000 Tote – PALU AM STÄRKSTEN BETROFFEN

Die Situation vor Ort ist chaotisch, es drohen ständig Nachbeben und auch ein neuer Tsunami kann nicht ausgeschlossen werden. Offiziell sind auf der Insel Sulawesi 1.800 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende sind obdachlos und Hunderttausende Menschen von der zerstörten Infrastruktur betroffen. In die betroffenen Gebiete zu gelangen ist schwierig. Aber ein LandsAid-Team ist seit Freitag, 5. Oktober vor Ort und die Hilfe hat begonnen.

Die ersten Tage fuhr unser Team mit den lokalen SAR (Search – and Rescue) – Teams mit, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Allein hier wurde deutlich, das die Zahl der geschätzten Toten nicht ansatzweise stimmen kann. In zwei Dörfern in der Provinz Biromaru wurden allein 5.000 Menschen unter Schlamm begraben. Eine ganze Kirche mit 400 Menschen wurde unter anderem erfasst. Die SAR-Teams unseres Partners ACT (www.act.id) waren von Anfang an dabei und haben viele Menschen gerettet und medizinisch versorgt. Nun haben wir begonnen, die Überlebenden zu versorgen. Dafür errichten wir mit unserem Partner lokale Küchen in 5 Gemeinden in Palu, Donggale und Sigi und versorgen über 1.000 Menschen mit warmen Malzeiten. Ein Food-Truck (eine mobile Großküche) ergänzt die lokalen Küchen. Darüber hinaus senden wir lokale Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und Apotheker in diese Regionen, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Dafür stellen wir auch Medikamente bereit.

Hier ein Beitrag des Bayrischen Rundfunks mit unserem ersten Einsatzteam vom 11.10.18:

Als Mitgliedsorganisation bei Aktion Deutschland Hilft fahren wir nicht allein in die Gebiete, sondern werden uns vor Ort mit den anderen Organisationen absprechen und koordinieren.

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Wir sind vor Ort und wir helfen mit lokalen Partnern genau da, wo es sinnvoll ist. Derzeit haben wir für 2 Wochen Essen und medizinische Versorgung sichergestellt. Danach sieht es noch schlecht aus. Helfen Sie uns zu helfen…


So werden die Spenden verwendet

HINTERGRUND


Am 28. September erschütterte ein Beben mit der Stärke von 7,7 Zentral-Sulawesi. Darauf folgten mehrere Nachbeben und 3 Flutwellen. Die Touristenstadt Palu wurde hart getroffen. Die ganze Region wurde zerstört. Mittlerweile sind über 1.400 Tote bekannt. Die Dunkelziffer wird sehr viel höher sein, denn tausende Menschen werden noch vermisst. Die Bergungsarbeiten haben angefangen. Eine unserer Partnerorganisationen World Vision hat bei diesen Arbeiten einen Mitarbeiter verloren.

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