Überschwemmungen in Nepal

ÜBERSCHWEMMUNGEN IN NEPAL

WIR BRAUCHEN JETZT SCHNELL IHRE HILFE

Mitte August haben die lang anhaltenden Regenschauer des Monsuns dazu geführt, dass in ganz Südasien viele Flüsse über ihre Ufer getreten sind. Die Folge sind verheerende Überschwemmungen.

Mittlerweile wurden bereits 2.100 Tote gezählt.

(Stand 04.09.17)

40 Millionen Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Hunderttausende Menschen sind Obdachlos geworden und die Rettung hat gerade erst begonnen.

Wir haben nun Kontakt zu unserem Kooperationspartner vor Ort aufgenommen ( INF International Nepal Fellowship), mit dem wir schon beim Erdbeben 2015 erfolgreich zusammen gearbeitet haben. In einer Soforthilfe haben wir ihnen 15.000 Euro überwiesen, damit wir gemeinsam im Banke Distrikt – einem der betroffenen Orte – Lebensmittel, Planen und Decken bereit stellen können. Wir beraten jetzt über weitere Hilfen. Dafür brauchen wir jedoch Ihre Unterstützung. Wir brauchen jetzt genügend schnelle Mittel, um die 15.000 Euro aufstocken und mehr Menschen helfen zu können.

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JETZT ist Zeit zu handeln! Wir helfen, wo wir können, aber ohne Sie geht es nicht!Hans Musswessels, Vorsitzender LandsAid e.V.

SITUATION IM DISTRIKT BANKE


Am 13. August 2017 um 17:30 Uhr erfasste das Wasser tausende Menschen im Distrikt Banke (Nepal). 7 Tote wurden allein dort gezählt, darunter 3 Kinder. Jetzt schon reden die örtlichen Behörden in den betroffenen Gebieten von Nepal von einer der schlimmsten Überschwemmungen seit langer Zeit. Allein in Nepal sind 159 Menschen ums Leben gekommen. Die lang anhaltenden Regenfälle haben Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, die viele Hektar Land – gerade in den Himalaya-Regionen – unbetretbar gemacht haben. Fast 48.000 Häuser wurden hierbei völlig überschwemmt. Die Menschen konnten sich bisher kaum in Sicherheit bringen. Viele werden vermisst.

In Banke sprechen unsere Kooperationspartner INF (International Nepal Fellowship) von einer unüberschaubaren Situation. Dort weiß man derzeit von 6.747 Häusern, die zerstört wurden. Es sind aber noch lange keine abschließenden Zahlen bekannt. Hilfe ist derzeit nur schwer möglich, die Strassen sind völlig zerstört. Auch die Telekommunikation ist noch nicht wieder hergestellt. Hilfsgüter können derzeit nur per Helicopter geliefert werden. Die Behörden konzentrieren sich auf die Rettungsarbeiten und Hilfsorganisationen wurden um schnelle Hilfe gebeten.

Gesundheitliche Folgen zeichnen sich jetzt schon ab!

Die Versorgung mit sauberen Trinkwasser wird eine der größten Herausforderungen. Die Flut hat alle öffentlichen Quellen der betroffenen Regionen erfasst. Die Menschen werden daher verunreinigtes Wasser zu sich nehmen. Auch haben die Menschen keinen Zugang zu Toiletten, was die Verunreinigung des Wassers und die Verbreitung von Krankheiten fördern wird. Schließlich werden Moskitostiche die Verbreitung von Malaria begünstigen. Die Menschen können sich nicht mehr adäquat schützen.

Besonders gefährdet sind natürlich Schwangere, kranke und alte Menschen. Sie müssen schnell in sichere Unterkünfte gebracht werden. Hierauf legt die Regierung einen Schwerpunkt, hat jedoch durch die zerstörte Infrastruktur Probleme den Menschen zu helfen.

SEIT 2015 IN NEPAL IM EINSATZ


Im April 2015 – 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kathmandu – zerstörte ein Erbeben das Leben vieler Familien in Nepal. Die Erschütterung dauerte mehr als eine Minute an. Laut den Behörden vor Ort wurden etwa 8.000 Todesopfer geborgen. In den folgenden Wochen wurde die Bevölkerung von zahlreichen Nachbeben heimgesucht. Nach Schätzungen der UN waren rund acht Millionen Menschen in Nepal von den Folgen der Beben betroffen. Teilweise standen nur noch wenige Häuser. Zufahrtsstraßen waren abgerutscht oder verschüttet. Den Menschen fehlte es an allem.

Die Bevölkerung brauchte beispielsweise Essen, Trinken, Decken und Hygieneartikel. Viele Menschen schliefen unter freiem Himmel, in Zelten oder notdürftig zusammengezimmerten Unterkünften. Vor allem in den abgelegenen Tälern und Bergregionen waren die Menschen noch von der Außenwelt und der Hilfe abgeschnitten.

LandsAid war mit vielen anderen Hilfsorganisationen vor Ort und half die direkten Folgen der Katastrophe in den Griff zu bekommen. Nun unterstützt LandsAid den Verein International Nepal Fellowship beim Wiederaufbau des Landes und hilft in verschiedenen Regionen auf kommunaler Ebene Menschen, die in Not geraten sind.

Ein Brand durch fehlende Elektrizität

Es gibt viele kleinere Katastrophen, die sich in Folge der zerstörten Infrastruktur ereignen können. Ein Beispiel ist ein Großbrand – ausgelöst durch fehlende Elektrizität beim Kochen. Ein offenes Feuer in einer Wohngegend hat fast alle umliegenden Gebäude zerstört.

Hier ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. LandsAid unterstützt die Menschen vor Ort unkompliziert und direkt durch unseren Partner INF.

 
 

Fakten

  • Connector.

    1,8 Tonnen Reis

    hat das LandsAid-Team unmittelbar nach der Katastrophe in die entlegene Bergregion Gorkha transportiert und verteilt

  • Connector.

    2.000 Fleece-Decken

    wurden ebenfalls an Familien verteilt

  • Connector.

    830 Hygiene Kits

    mit Waschmittel, Toilettenpapier, Seife, Zahnpasta und -bürsten, Shampoo, Rasierzeug, Nagelscheren, Handtüchern, Spülmittel und Schwämmen wurden in Indien eingekauft, nach Nepal transportiert und an bedürftige Familien verteilt

  • Connector.

    400 Küchensets

    mit Töpfen, Pfannen, Tellern, Bechern, Schüsseln und Besteck wurden verteilt

  • Connector.

    20 Schulen

    wurden durch LandsAid in den drei Gebieten Tanglichok, Makaising und Ghairung wieder aufgebaut. Dadurch konnten 2.000 Schüler wieder zum Unterricht gehen. 250 Schüler erhielten zudem Mappen mit Heften, Stiften und Radiergummis.

  • Connector.

    454 Personen

    erhielten Erste-Hilfe-Schulungen und Hygiene-Aufklärungen. Insgesamt hat LandsAid in vier Wochen vor Ort elf Trainings-Sessions in sechs Schulen, bei der örtlichen Polizei von Gorkha, in der Gemeinde in Asrang und bei nationalen und internationalen Organisationen gegeben.