Haiti: Nothilfe nach Hurrikan Matthew

Bilder: nph (5), ADH (1)

Die Situation nach dem Wirbelsturm:
80 Prozent der Häuser sind zerstört

Hurrikan Matthew hinterlie√ü im Oktober 2016 auf Haiti eine Spur der Verw√ľstung: Br√ľcken und Stra√üen wurden weggeschwemmt. In betroffenen Gebieten sind bis zu 80 Prozent der H√§user v√∂llig zerst√∂rt. Die Menschen, die zu den √§rmsten in der westlichen Hemisph√§re z√§hlen, verloren das Wenige, das sie besa√üen. Auch die Ernten und Vorr√§te wurden hinweggefegt.

Dringend benötigt: Sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel

Dringende Probleme sind nun vor allem verschmutztes Trinkwasser. Durch die Überschwemmungen besteht zudem eine hohe Gefahr von Infektionskrankheiten. Viele Fälle von Cholera wurden bereits gemeldet, weshalb Hygiene ein wichtiges Thema in der Hilfe ist.

Die Hauptstra√üen sind in der Zwischenzeit wieder zug√§nglich, viele kleinere Orte bleiben jedoch abgeschieden. Im Rahmen des Nothilfe-Programms der Fondation St. Luc, das LandsAid unterst√ľtzt, wird die Bev√∂lkerung im Departement Sud mit Hilfsg√ľtern wie Hygienekits und Wasseraufbereitungs-Tabletten versorgt. Dabei wird gro√üer Wert darauf gelegt, besonders in Gegenden zu fahren, in denen bisher keine Hilfe angelangt ist.

√Ąrzte schlagen Alarm: Erste F√§lle von Cholera gemeldet

Neben den Verteilungen unterst√ľtzte bisher den Aufbau von drei mobilen Gesundheitsstationen, um eine medizinische Versorgung der Menschen sicherzustellen. Neben der aktuen Hilfe wird als Vorsorgema√ünahme Aufkl√§rungsarbeit geleistet. Dazu geh√∂ren Hygieneschulungen, aber auch die eigene Herstellung von Rehydrierungs-L√∂sungen, die man im Falle von Durchfallerkrankungen wie Cholera zu sich nehmen kann.

Hilfslieferungen und medizinische Versorgung f√ľr abgelegene Gebiete

Weiter ist die F√∂rderung von zwei Cholera-Stationen im Department Grand-Anse ist geplant. Bei weiterem Bedarf stellt LandsAid ein medizinisches Team zur Unterst√ľtzung der Gesundheitsversorgung bereit. Der genaue und k√ľnftige Bedarf h√§ngt aber von der Entwicklung der Gesundheitssituation im Hinblick auf die Verbreitung von Cholera ab. Daf√ľr hat LandsAid Partner vor Ort, die die Situation t√§glich ermitteln.

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Hintergrundinfo: Was ist Cholera eigentlich genau?

Cholera ist eine schwere, bakterielle Infektionskrankheit, die heftigen Brechdurchfall und einhergehend schnelle Austrocknung verursachen kann. Ausgel√∂st wird sie haupts√§chlich durch Trinken von verunreinigtem Wasser. Unbehandelt kann Cholera schnell zu extremer Dehydrierung (Austrocknung des K√∂rpers) und zum Tode f√ľhren. Bekommt aber ein Cholerakranker rechtzeitig zwei bis drei Tage lang ausreichend spezielle Infusionen, kann er unter normalen Umst√§nden wieder soweit genesen, dass er bald nach Hause darf.

Mit nur wenigen Euro können wir Leben retten!

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