Unterst├╝tzung f├╝r die Erdbebenopfer

Abtransport der Schlammmassen, psychosoziale Betreuung und Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsg├╝tern in der Pref├Ąktur Miyagi

Ein Erdbeben der St├Ąrke 9 und wenige Minuten sp├Ąter ein darauf folgender Tsunami haben Japan am 11. M├Ąrz 2011 verw├╝stet. ├ťber 13.000 Menschen wurden get├Âtet oder sind vermisst. ├ťber 400.000 Japaner haben ihr Zuhause verloren und wurden in Notunterk├╝nften wie Schulen oder Gemeindeh├Ąusern untergebracht. ├ťberall fehlte es am Notwendigsten.

Eine der am meisten getroffenen Regionen war die Miyagi Pr├Ąfektur. Hier ist die japanische Hilfs- und LandsAid-Partnerorganisation JEN vor Ort. LandsAid unterst├╝tzt die Arbeit von JEN in Japan.

In Ishinomaki Stadt, wo Sch├Ątzungen zufolge etwa 20.000 Hilfebed├╝rftige nach dem Tsunami in ihren eigenen H├Ąusern leben, haben sich JEN-Teams in vier Bereichen engagiert:

- Einsatzkr├Ąfte von JEN halfen dabei, die Unmengen von Schlick und Schlamm wegzutransportieren, die der Tsunami nicht nur in die Stra├čen, sondern auch in die H├Ąuser gesp├╝lt hat. Viele Menschen bewohnen nur die oberen Etagen ihrer H├Ąuser, weil das Erdgeschoss verschlammt ist. Betten und M├Âbel haben sich mit Wasser vollgesaugt, dadurch sind sie so schwer geworden, dass ein Einzelner - besonders Frauen oder ├Ąltere Menschen - sie nicht von der Stelle bewegen konnten. Wenn der Schlamm trocknet, wird er hart und schlie├člich zu Staub, der die Gesundheit der Einwohner gef├Ąhrden kann. Viele Evakuierte konnten endlich in ihr Zuhause zur├╝ckkehren, nachdem der Schlamm aus ihren Behausungen entfernt wurde.

- Ein zweites Team versorgt die Bev├Âlkerung, die teilweise immer noch in Notunterk├╝nften leben muss, in Suppenk├╝chen mit Nahrungsmitteln und Wasser.

- Viele haben durch das Erdbeben und den Tsunami einen Schock erlitten und sind psychisch aus dem Gleichgewicht gekommen. Ein psychosoziales Team bietet diesen Menschen Hilfe an und k├╝mmert sich darum, dass sie ihre Traumata aufarbeiten k├Ânnen.

- Ein viertes Team sucht die Menschen in ihren H├Ąusern auf, verteilt dringend ben├Âtigte G├╝ter, ermittelt die Sch├Ąden und fragt nach den Dingen, die am meisten fehlen.

In der Stadt Sendai und ihrer Umgebung verteilten die Hilfskr├Ąfte - vor allem in Aoba, Miyagino und Wakabayashi - Essen, Trinkwasser, Hygienepakete und Decken. In Suppenk├╝chen wurden 1.200 Menschen mit Nahrung versorgt, traumatisierte Kinder wurden psychologisch betreut. JEN hat sich bereits bei vorangegangenen Erdbeben in Japan engagiert und ist mit den Gegebengheiten vor Ort vertraut.

 

Besonders in immer noch schwer zu erreichende St├Ądte will JEN Hilfe schicken. Zudem beteiligt sich die Hilfsorganisation am Wiederaufbau.

Der Kontakt zwischen JEN und LandsAid kam ├╝ber das American Jewish Joint Distribution Commitee (JDC) zustande, mit dem LandsAid in Haiti zusammenarbeitet. JDC kooperiert mit JEN in Japan und hat bisher nach eigenen Aussagen rundweg gute Erfahrungen gemacht und konnte so LandsAid die Organisation als unterst├╝tzenswert empfehlen. JEN wurde 1994 gegr├╝ndet und ist spezialisiert auf Fl├╝chtlings- und Binnenvertriebenenhilfe im Kriegsfall oder bei Katastrophen jeder Art. Immer versuchen die Einsatzkr├Ąfte dabei eine sich selbst tragende und aus lokalen Ressourcen bestehende Struktur der Hilfe aufzubauen.

 

Infos in der Presse ├╝ber die Japan-Hilfe lesen Sie hier.


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BLZ 70052060

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Wir werden das Geld ohne Abz├╝ge zu JEN nach Japan weiterleiten.
Wir danken Ihnen im Namen der Menschen in Sendai f├╝r Ihre Mithilfe!