Die St. Veronica Community School

2016: Regen und Termiten zerst├Âren Geb├Ąude

Heftige Regenf├Ąlle und Termitenbefall haben die Schulh├Ąuser der kleinen Privatschule St. Veronica teilweise zerst├Ârt. Deshalb sammelt LandsAid Spenden f├╝r den Wiederaufbau.


Bitte helfen auch Sie:
Schon mit einer kleinen Spende k├Ânnen wir in einem Land wie Uganda und einer abgelegenen Region wie Karuguuza viel bewirken!

2014: Neue Latrinen f├╝r die Sch├╝ler

Im Juli 2014 kam die Anfrage: Die kleine Schule in Karuguuza braucht dringend neue Latrinen f├╝r ihre Sch├╝lerinnen! Bald darauf wurden mit der Unterst├╝tzung von LandsAid die neuen Toiletten gebaut: Sechs geflieste Kabinen mit zwei Waschm├Âglichkeiten wurden am 14. November 2014 zur Benutzung freigegeben. 900 Euro hat LandsAid daf├╝r zur Verf├╝gung gestellt. Davon konnten Arbeiter engagiert und das ben├Âtigte Material eingekauft werden.

"Wir sind LandsAid sehr dankbar, dass wir diese Latrinen mit Ihrer Hilfe bauen konnten!". Mit diesen Worten bedankten sich Sch├╝lerinnen, Lehrerinnen, Eltern und der Schulleiter bei LandsAid. Wir danken unseren Spendern, die uns diese Hilfe erm├Âglichten!

Bilder vom Bau der Latrinen

 

2012: Ein Blitzableiter zum Schutz von Sch├╝lern und Lehrern

Mit der Hilfe der Sch├╝ler des K├Ânigsbrunner Gymnasiums und eines Einzelspenders aus M├╝nchen k├Ânnen die Bauten der St. Veronica-Schule in Zukunft vor Blitzeinschl├Ągen gesch├╝tzt werden. Rund 151 Euro sammelten die Gymnasiasten bei einem Kuchenverkauf in ihrer Schule. Den Rest der Kosten von insgesamt 880 Euro kam von mehreren Einzelspendern, davon steuerte unser Markus Eckert aus M├╝nchen 500 Euro bei.

Im April 2012 ├╝berwies LandsAid den Betrag an die Schulleitung in Karuguuza.

 

Seit 2008: LandsAid unterst├╝tzt die Schule

LandsAid hat die St Veronica School im September 2007, im April 2009 und im April 2012 besucht und ist ├╝berzeugt von der Qualit├Ąt der Bildungsarbeit dort. Auffallend ist das gro├če Engagement, mit dem der Direktor und die Lehrer die Kinder unterst├╝tzen. Die Kinder selbst machen einen konzentrierten und fr├Âhlichen Eindruck.

Die Schule bestand 2007 noch aus drei Grash├╝tten (bandas) und einem Lehmgeb├Ąude mit zwei Klassenr├Ąumen. Mit der Unterst├╝tzung von LandsAid wurden 2008 M├Ądchentoiletten und eine weitere Banda gebaut, 50 Schuluniformen und B├╝cher f├╝r Sch├╝ler und Lehrer gekauft.

Auch 2009 konnten wir mit Hilfe von zwei Spendenaktionen unsere Unterst├╝tzung fortsetzen: Die Kindergartenkinder des D├Ârpener Familienzentrums St. Elisabeth sammelten ÔéČ 180 und die achte Klasse der Hermann-Greiner-Realschule in Neckarsulm sogar ÔéČ 560. LandsAid-Gesch├Ąftsf├╝hrer Dirk Growe ├╝berreichte im Rahmen seiner Ugandareise im M├Ąrz/April 2009 zwei symbolische Schecks an die Kinder in Uganda. Mit dem Geld wurden kleinere Bauma├čnahmen, Schulmaterial und Schuluniformen f├╝r Waisenkinder finanziert.

2010 nun wurde mit Spendengeldern ein ger├Ąumiger Schlafraum f├╝r gut 50 Kinder gebaut. Ein neues Solarsystem f├╝r zehn Lampen erhellt nun abends die Klassenr├Ąume und das Lehrerzimmer. ÔÇ×Dadurch ist inzwischen schon eine wahre Lesekultur bei den Sch├╝lern entstanden!ÔÇť, schreibt uns der Schuldirektor John Kasaija. Weiterhin konnten mit den Spendengeldern viele Schulb├╝cher und ├ťbungshefte sowie Schreibmaterial angeschafft, Schulgeb├╝hren finanziert und einige Bauarbeiten durchgef├╝hrt werden.


Hintergrund: Bildung f├╝r Waisenkinder und M├Ądchen

Die St. Veronica Community School wurde 2005 von einem lokalen Verein gegr├╝ndet und von den Mitwirkenden mit wenigen Mitteln und viel Eigenleistung in Karuguuza aufgebaut. Etwa 136 Kinder ÔÇô ├╝berwiegend Waisenkinder und M├Ądchen, einschlie├člich rund ein Dutzend Behinderter - aus dem abgelegenen l├Ąndlichen Gebiet besuchen hier den Unterricht. Sie zahlen eine den M├Âglichkeiten entsprechende Schulgeb├╝hr. So wird ihnen eine Bildung erm├Âglicht, die sie sonst in der Regel nicht erhalten w├╝rden. Ziel ist, dass die k├╝nftigen Erwachsenen mit mehr Selbstbewusstsein in eine vielleicht unabh├Ąngigere Zukunft schauen k├Ânnen. Vereinsvorstand John Kasaija ist der Schuldirektor. 

Oberfl├Ąchlich betrachtet sind die Voraussetzungen f├╝r eine fl├Ąchendeckende Schulbildung in Uganda gut: Die staatlichen Schulen kosten nichts. F├╝r Kinder unter 15 Jahren besteht Schulpflicht. Die Grundschule (elementary school) dauert sieben Jahre, daran schlie├čt sich die secondary school an. Wer hier nach vier Jahren die Abschlusspr├╝fung besteht, kann zwei weitere Jahre eine weiterf├╝hrende Schule besuchen, nach insgesamt 13 Schuljahren das ÔÇ×AbiturÔÇť erlangen und sich damit f├╝r die Universit├Ąt bewerben.

Viele k├Ânnten sich eine ├Âffentliche Schule nicht leisten

Die Realit├Ąt aber sieht anders aus: Trotz der Schulpflicht gehen viele Kinder nicht zur Schule. Der Kibaale Distrikt ist einer der ├Ąrmsten und wenig entwickelten Distrikte Ugandas. 98 Prozent der Bev├Âlkerung lebt in l├Ąndlicher Umgebung und versorgt sich selbst. Es gibt keine befestigten Stra├čen, keine Industrie. Viele D├Ârfer sind nur zu Fu├č zu erreichen. ├ťber eine Energieversorgung verf├╝gen nur wenige St├Ądte. Kinder m├╝ssen meist zum Lebensunterhalt der Familie beitragen oder auf j├╝ngere Geschwistern aufpassen. Auf Grund der hohen Aids-Rate sind viele Kinder Waisen, die bei Verwandten oder Nachbarn untergebracht werden. Die zus├Ątzlichen Kosten f├╝r Schuluniform und Schulmaterial k├Ânnen diese Familien oft schlicht nicht tragen. Die Kinder brauchen Hilfe.

Erste Erfolge - Die Sch├╝ler machen staatliche Abschl├╝sse

Die ersten neun ÔÇ×primary 7ÔÇť-Kinder haben 2011 die staatlichen Pr├╝fungen abgelegt. Erm├Âglicht wurde dies durch die Finanzierung einer ausreichenden Menge Schulb├╝cher, die zu kontinuierlichem und effizientem Lernen verhalfen. Um weitern Sch├╝lern diesen Weg und auch eine weiterf├╝hrende Bildung auf den ÔÇ×secondary schoolsÔÇť zu erm├Âglichen, wird Unterst├╝tzung ben├Âtigt: Erneut fallen Schulgeb├╝hren an, Schulmaterial, Uniformen oder B├╝cher m├╝ssen gekauft werden.

Weiter sollen neue Klassenr├Ąume in festen Bauten errichtet werden, da die H├╝tten aus Gras und Lehm schweren Regenf├Ąllen, Wind und Insektenbefall auf Dauer nicht standhalten. Ein Anfang ist bereits gemacht, aber es fehlt an Baumaterialien wie Zement, Sand, Kies, Schotter, Steine...

Schon mit wenigen Mitteln k├Ânnen Sie hier viel bewirken!

Wenn auch Sie die St. Veronica Schule unterst├╝tzen m├Âchten, k├Ânnen Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen oder direkt hier online spenden.