Vorsorge in Südamerika

KATASTROPHENVORSORGE IN SÜDAMERIKA

IM KRISENFALL SCHNELL HELFEN KÖNNEN
DAS ZIEL: LEBEN RETTEN

Im Falle einer Katastrophe ist die schnelle, professionelle und koordinierte Hilfe überlebenswichtig. Das funktioniert am besten, wenn die lokale Bevölkerung dazu in der Lage ist, die erste Hilfe vor Ort zu leisten, den Bedarf an Hilfsgütern und personeller Unterstützung einzuschätzen und diesen an die Behörden rückmeldet. Nur so können die Opfer des Unglücks die meist kritischen ersten Stunden überleben und die Hilfeinsätze sinnvoll koordiniert werden. Deswegen ist eine der wichtigsten Formen der Katastrophenhilfe die Katastrophenvorsorge.

Zusammen mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. hat LandsAid deswegen in den Jahren 2012 und 2013 erfolgreich Vorbereitungsseminare in Brasilien, Argentinien und Kolumbien abgehalten. Die so ausgebildeten Notfallteams wurden vor allem in erster Hilfe und Notfallpädagogik geschult.

 
 

Schutz der nächsten Generation

Neben Workshops in Erster Hilfe, Hygiene und der Behandlung von Infektionskrankheiten stand Notfall- und Traumapädagogik im Mittelpunkt.

Die Seminare richteten sich hauptsächlich an Lehrer und Pädagogen, die zu lokalen Helfern ausgebildet werden. Im Katastrophenfall können sie sich besonders um die Jüngsten kümmern und damit einer Traumatisierung der nächsten Generation direkt entgegenwirken.

„Das massive Erdbeben in Chile 2010 hat deutlich gemacht, dass gut geschulte Notfallteams in der Region unabdingbar sind, um die Reaktionszeit im Krisenfall zu verkürzen. Nur so kann schnelle, professionelle und umfassende Hilfe geleistet werden,“ Kristina Manz, Abteilungsleiterin Notfallpädagogik von Freunde der Erziehungskunst e. V.

Eine erfolgreiche Kooperation

Die über das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ entstandene Kooperation zwischen LandsAid und den Freunden der Erziehungskunst hat in den zwei Jahren über 500 Menschen erfolgreich ausgebildet.

Die Rückmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren einstimmig positiv. Es kam sogar der Wunsch nach erneuten und vertiefenden Seminaren auf. Besonders die gewinnbringende Kooperation der beiden Organisationen wurde lobend erwähnt.


„Die Menschen sind ausgesprochen dankbar für das Wissen und die Unterstützung, die sie damit von uns bekommen können.“Aracelli Sandersfeld, Seminarleiterin im Jahr 2013