Nachhaltige Hilfe gegen den Hunger: Schulgartenprojekt in Uganda

 

Uganda – Obst und Gemüse aus dem eigenen Schulgarten

Nachhaltiges Ernährungsprojekt für Schülerinnen und Schüler im Kibaale Distrikt

Zusammen mit unserem Partner, der Emesco Development Foundation, haben wir ein nachhaltiges Schulgartenprojekt im Buyanja County im Kibaale District in Uganda initiiert. Schon lange setzt sich Emesco hier für nachhaltige Agrarprojekte ein, dank derer den Menschen in den ärmeren ländlichen Gebieten der Zugang zu ausreichend Nahrung gewährleistet werden kann.

Zweite Runde nach zwei Jahren Corona-Pause

Schon im Sommer 2019 haben wir ein solches Agrar-Bildungsprojekt mit insgesamt 15.000 Schulkindern an 25 Grundschulen im Kibaale District erfolgreich durchgeführt. Die Motivation war bei allen Beteiligten sehr hoch und die Nachhaltigkeit des Projekts ist bis heute sichtbar, sodass schnell klar war: Eine Fortsetzung sollte folgen. Doch dann kam Corona – und ganz Uganda war schwer davon betroffen. In kaum einem anderen Land waren die Schulen so lange schlossen wie hier. Nach zwei Jahren Pause öffneten sie erst Anfang dieses Jahres wieder ihre Türen. Nun sollen nach und nach weitere rund 19.000 Schulkinder von unserem Projekt profitieren, die ihr neu erworbenes Wissen zudem innerhalb ihrer Familien und in der Nachbarschaft weitergeben werden. So fungieren sie als Multiplikatoren in ihren Gemeinden – und die Zahl der Begünstigten erhöht sich nochmals.

Durch das Anlegen und die gemeinsame Bewirtschaftung eines Schulgartens sollen die Schülerinnen und Schüler ländlicher Grundschulen in der Region nachhaltige Anbaumethoden erlernen – erschwingliche Techniken und Methoden der ökologischen Landwirtschaft, die gleichzeitig einen hohen Ertrag versprechen. Dazu gehören etwa Kompostierung, schonende Bodenbearbeitung sowie ökologische Schädlingsbekämpfung. Jede Klasse übernimmt dabei die Verantwortung für einen kleinen „Plot“ im Schulgarten, den die Schüler gemeinsam bewirtschaften. Sie erlernen dadurch nicht nur Verantwortungsbewusstsein, sondern auch die Zusammenarbeit in der Gruppe.

Das geerntete Obst und Gemüse aus dem Schulgarten wird für die Schulernährungsprogramme verwendet. Es ergänzt die Grundnahrungsmittel, bereichert die täglichen Mahlzeiten der Schülerinnen und Schüler und ermöglicht somit eine ausgewogenere Ernährung aller Schulkinder. Aber auch den nachhaltigen und ökologischen Anbau von Kaffee – eines der Hauptexportprodukte der lokalen Landwirtschaft – erlernen die Schüler. Denn viele ländliche Haushalte bestreiten ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage mit dem Kaffeeanbau.

Landwirtschaftliches Fachwissen wird gestreut

Die Fachlehrkräfte der beteiligten Schulen erhielten im Vorfeld eine entsprechende landwirtschaftliche Ausbildung. Ihr Wissen geben sie an die Kinder und an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter. An jeder Schule hat sich ein sogenannter „Landwirtschaftsclub“, eine Art „Garten AG“ gegründet, die gemeinsam mit dem Landwirtschaftslehrer die Verantwortung für den Garten übernimmt und die Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit animiert und anleitet.

Unser Schulgartenprojekt trägt nicht nur unmittelbar zu einer Verbesserung der Ernährungssituation der Menschen bei. Es hilft auch langfristig, die natürlichen Ressourcen Boden und Wasser zu schonen und weiterer Umweltzerstörung vorzubeugen.

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Das Schulgarten-Projekt trägt nicht nur unmittelbar zu einer Verbesserung der Ernährungssituation der Menschen bei. Es hilft auch langfristig, die natürlichen Ressourcen Boden und Wasser zu schonen und weiterer Umweltzerstörung vorzubeugen.

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