Chaos in Beirut

 
 
 

Bildrechte: World Vision

 

CHAOS NACH EXPLOSION IN BEIRUT

171 Menschen starben nach der verheerenden Explosion am 4. August 2020. Weitere 6.000 Menschen wurden verletzt. Der komplette Hafen ist zerstört und der Schaden beträgt über 15 Milliarden Euro. Nachdem die Toten und Verletzten geborgen wurden, steht vor allem die Versorgung der Menschen mit Essen, Wasser und Hygieneartikeln im Vordergrund. Aber auch die psychische Versorgung der Kinder, Frauen und Männer ist mindestens genauso wichtig. Viele Menschen haben Angehörige verloren und stehen noch immer unter Schock. Wir konzentrieren uns nun auf diese Hilfen. Mit einem lokalen Partner vor Ort und mit Hilfe der deutschen Aktionsgruppe Kinder in Not werden wir nun vor allem Kindern und deren Familien unsere Hilfe zukommen lassen. Durch unseren Partner vor Ort wir werden sie psychologisch betreuen, ihnen die tägliche Hygiene wieder ermöglichen, sie vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen und ihnen Nahrungsmittel zur Verfügung stellen. Weitere Hilfen sind geplant und wir haben gerade erst begonnen…

ALTRUJA-PAGE-SGW9

Bild: unser Partner vor Ort Basmeh & Zeitooneh


Hohe Arbeitslosigkeit, massiv gestiegenen Lebenskosten, Korruption, Hunger, Inflation und Soziale Spannungen haben das Land stark geschwächt. Der Kornspeicher des Hafens ist völlig zerstört. Wir dürfen die Menschen nicht allein mit dieser neuen Katastrophe lassen. Helfen Sie uns, jetzt etwas zu tun!


So werden die Spenden verwendet

HINTERGRUND


Das Land leidet seit Jahrzehnten unter Korruption. Die Revolution im Oktober 2019 mit anschließenden Regierungswechsel führte das Land zusätzlich in eine finanzielle Krise. Hohe Arbeitslosigkeit, massiv gestiegenen Lebenskosten (Reduktion der Einnahmen der Bevölkerung auf ein Drittel des Wertes), Hunger, Inflation und Soziale Spannungen prägen das Leben der Menschen. Die Corona-Pandemie hat das Land ebenfalls getroffen. Mit offiziell 5.062 Fällen sind viele Krankenhäuser voll.

Besonders im Städtischen Raum leben viele Menschen in prekären Wohnverhältnissen. Sie leben auf engem Raum, haben kaum Zugang zu Wasser und Hygineeinrichtungen. 3,2 Millionen Menschen sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Das Land bietet zudem 1,5 Millionen syrischen Flüchtlingen Schutz (Auf die Einwohnerzahl Libanons gerechnet, mehr als in jedem anderen Land). Der Libanon führt bis zu 80 Prozent seines Bedarfs an Lebensmittel ein und ist somit stark abhängig von Lebensmittelimporten.

Ich will helfen