In Haiti droht eine Humanitäre Katastrophe

In Haiti droht eine Humanitäre Katastrophe

Die leidgeprüfte Bevölkerung Haitis durchlebt seit Mitte September den schlimmsten Alptraum seit Jahrzehnten.

Die gewaltsamen Massenproteste, die den Sturz von Präsident Moise Jovenel zum Ziel haben, gehen in die achte Woche. Durch anhaltende Straßenblockaden und Treibstoffmangel kommt es zu schweren Versorgungsengpässen.

Kinder unter 14 Jahren, die 30 % der Bevölkerung ausmachen, sind am schlimmsten betroffen: Gerade unter ihnen hat der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung bereits zu vielen Todesfällen geführt, die in der Statistik der Krise nicht auftauchen. Wie der humanitäre Koordinator der UN Ende Oktober mitteilte, leiden 19.000 Kinder unter akuter Unterernährung und benötigen dringend Hilfe.

Auch in den Einrichtungen unserer Partner nph Haiti und Fondation St. Luc herrscht bereits bedrohlicher Mangel: massiv gestiegene Kosten für Wassertransporte, Lebensmittel und Treibstoff übersteigen die strapazierten Budgets. Hinzu kommt die Notwendigkeit, mehr Sicherheitspersonal einzustellen, um die Einrichtungen vor Raubüberfällen zu schützen: z.B. das nph-Kinderkrankenhaus, ein weiteres Krankenhaus für Erwachsene, ein ambulantes Behindertenzentrum und ein großes Kinderdorf.

Unterdessen bereiten sich die Mitarbeiter der Fondation St. Luc auf den Zeitpunkt vor, wenn die Straßen wieder passierbar sein werden: denn dann benötigen die Menschen in den Armenvierteln in der Hauptstadt und den Provinzen schnelle Hilfe. Für Wassertransporte, Lebensmittel und Medikamente werden dann dringend weitere Mittel benötigt.

Die nph-Kinderhilfe Lateinamerika – deutscher Zweig des Kinderhilfswerks nph und langjähriger Partner von LandsAid bittet uns und damit Euch um Hilfe. Gemeinsam können wir das Leid der Menschen lindern.

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