Hilfe für Haiti

Seit dem 1. Dezember 2017 bauen wir ein kinder-Krankenhaus um

Ich will helfen

Sachverhalt & was Ihre Spende bewirkt

Seit dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 kommt Haiti nicht zur Ruhe. Unzählige Menschen leben heute noch in provisorischen Zeltstädten und das kleine Land in der Karibik wird immer wieder von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Nicht zuletzt der Hurrikan Matthew, der in den betroffenen Gebieten bis zu 80 Prozent der Gebäude zerstört hat.

Gemeinsam mit unseren verschiedenen Projektpartnern ist LandsAid seit 2010 in Haiti im Einsatz. Mit mobilen Kliniken, einer Prothesenwerkstatt und tatkräftiger Unterstützung des lokalen Gesundheitssystems, bekämpfen wir die Folgen der Naturkatastrophen und helfen bei dem Aufbau einer langfristigen Zukunft. Derzeit unterstützen wir mit Materialien und Einsatzkräften ein Krankenhaus in Port-au-Prince. Im St. Damien Pediatric Hospital haben wir mit Father Rick einen Ansprechpartner, der seit Jahren Arzt und Priester vor Ort ist. Er hat zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Wir arbeiten mit Ihm zusammen, damit die Hilfe ankommt.

In Haiti steht für 15.000 Menschen nur ein Arzt oder eine Ärztin zur Verfügung. Der akute Mangel an medizinischen Behandlungskapazitäten führt dazu, dass heilbare Krankheiten wie Durchfallerkrankungen und Tuberkulose zu den häufigsten Todesursachen von Kindern zählen. Der lokale Projektträger „Nos Petits Frères et Sœurs“ (NPFS) engagiert sich seit 1987 in Haiti und unterhält seit 2006 das Kinderkrankenhaus St. Damien, das diverse medizinische Programme und Stationen umfasst. Die vorhandenen Räumlichkeiten, die personelle sowie technische Ausstattung der Notaufnahme des Kinderkrankenhauses fallen hinter den komplexen medizinischen Anforderungen angesichts der großen Zahl an Notfallpatienten eklatant zurück. Auch kann bei zuletzt 1.800 Notfallbehandlungen pro Jahr das Patientenaufkommen ohne jeweils isolierte Bereiche für medizinische Triage sowie für Erstversorgung inkl. Wiederbelebungsmaßnahmen nicht bewältigt werden.

Umbau des Krankenhauses (seit 1.12.17)

Zunächst wird die Notaufnahme räumlich umgestaltet. Der Eingang wird an eine Außenwand verlegt. Durch diesen gelangen die Patienten direkt in die Notaufnahme. Das bisherige Nadelöhr existiert nicht mehr. Die Mauer zu einem der Innenhöfe des Krankenhauses wird eingerissen, wodurch zusätzlicher Platz in der Notaufnahme geschaffen wird. Er wird unter anderem für separate Bereiche für die Triage und die Erstversorgung bzw. Wiederbelebung genutzt. Durch den Umbau wird die Versorgung schneller und für alle Beteiligten angenehmer.

Erweiterung der Ausstattung und des Personals

Parallel dazu investiert das Projekt in die dringend benötigte Ausstattung. Infusionspumpen, Monitore und eventuell auch ein Ultraschallgerät werden vor Ort oder in den USA beschafft. So werden kurze Transportwege sichergestellt. Außerdem investieren wir in die Fortbildung der Mitarbeiter. Ihre Fähigkeit zur Triage und zur systematischen Versorgung der Patienten soll verbessert werden. Hierzu werden zwei spezialisierte Pflegekräfte– wahrscheinlich aus dem Ausland – eingestellt. Sie unterstützen die Mitarbeiter der Notaufnahme für ein Jahr (2018). Dabei geben sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten an die Kollegen weiter. Im Anschluss stockt das Krankenhaus auf eigene Kosten das Personal der Notaufnahme um bis zu zwei zusätzliche einheimische Kräfte auf.

Schulung der Mitarbeiter

LandsAid organisiert ein Team aus 3 medizinischen Fachkräften, die zwei Wochen lang die Kollegen aus der Notaufnahme des St. Damien Krankenhauses schulen. Hierbei arbeitet LandsAid mit dem St. Damien Pediatric Collaborative zusammen. Dieser Zusammenschluss verschiedener pädiatrischer Kliniken in den USA unterstützt über das St. Damien Krankenhaus die Entwicklung der Pädiatrie in Haiti.

Zugehörige Beiträge

Ihre Spende kommt an

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Bereits seit 1980 unterstützt sie dessen Hilfsprogramme für Flüchtlinge in aller Welt. In ihrer Spendenverwendung handelt sie stets seriös und effizient. Dies wird ihr mit dem Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bescheinigt.

Frühjahr 2010

Erdbeben in der Nähe von Port-au-Prince, Versorgung von knapp 24.000 Patienten in insgesamt fünf Kliniken.

Herbst 2010

Aufbau eines Prothesenprojekts mit angeschlossener Werkstatt zur Herstellung von Prothesen. Alleine in Port-au-Prince benötigten 3.000 bis 4.000 Menschen speziell angefertigte Beinprothesen.

Herbst 2010

Erster Cholera Ausbruch, finanzielle und personelle Unterstützung des Partnerkrankenhauses in Port-au-Prince

Winter 2012

Nach einsetzender Regenzeit und dem Hurrikan Sandy ist eine erneute Cholera Welle ausgebrochen. Das Krankenhaus in der Hauptstadt wurde erneut von LandsAid Mitarbeitern unterstützt.

Herbst 2016

Hurrikan Matthew richtete katastrophale Zerstörung an. Erneut sind Infrastruktur und Gesundheitssystem zusammen gebrochen. Eine dritte Cholera Epedimie droht. LandsAid unterstütze wiederum den Aufbau von mobilen Kliniken über Partnerorganisationen.

Winter 2017

Seit dem 1. Dezember 2017 wird die Notaufnahme des St. Damien Krankenhauses umgebaut. dadurch werden mehr Patienten schnell aufgenommen und behandelt werden.

Das zusammengebrochene Gesundheitssystem, die Unterbringung vieler Menschen auf engem Raum und die oft katastrophalen Hygienebedingungen in den Flüchtlingscamps, haben im Herbst 2010 zum ersten und leider nicht letzten Ausbruch von Cholera geführt.

Zur Unterstützung des lokalen Gesundheitssystems wurde der Einsatz der LandsAid Teams verlängert. Hauptsächlich wurde ein Partner-Krankenhaus von nph Deutschland e.V. in Port-au-Prince unterstützt. Bei einem erneuten Ausbruch von Cholera 2012 wurde das Partnerkrankenhaus wiederum erst personell und dann finanziell unterstützt.

Der Hurrikan Sandy verschlimmerte die Lage noch mal erheblich, so dass bis Ende 2012 knapp 600.000 Menschen an Cholera erkrankten. Ohne die Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen gäb es keine Möglichkeit all diese Patienten zu behandeln.

Ihr Ansprechpartner

Kathrin Müller

  • +49 8191 4287 832

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O-Töne zweier Spender

(Stephanie J., spendete 100€ für Haiti)
„Die Mitarbeiter von LandsAid e.V. konnte ich in Seminare für die Ausbildung für humanitäre Einsatzkräfte erleben und dadurch einen Einblick in die Projektarbeit gewinnen und das Herzblut, in das die Menschen hineinstecken. LandsAid ist eine Organisation, die wirklich lohnenswert ist und jedweder Unterstützung bedarf. Diese Menschen leisten eine großartige und ehrliche Arbeit, die auch sehr gut transparent gemacht wird! Auch in Newsletter werden die Menschenschicksale und die Arbeit des medizinischen Teams auf eine humane und liebevolle Art erzählt.“

(Iris M., spendete 50€ für Haiti)
Bei Seminaren für Einsatzkräfte habe ich Lands Aid als seriöse und vor allem sehr kompetente Organisation kennen gelernt. In Zusammenarbeit mit Apotheker ohne Grenzen, bei der ich Mitglied bin, wurden sehr erfolgreiche Projekte durchgeführt. Da ich Dr. Hettel beruflich kenne, habe ich volles Vertrauen in das Gelingen dieses Projekts. Hier kommt die Spende 1 : 1 an.

Unsere Partner

2022-09-25T06:24:25+00:00
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