Endlich wieder Unterricht – LandsAid-Projekt in Indonesien

Endlich wieder Unterricht - unser Projekt in Indonesien

Neue Schule, neue Klassenzimmer, neue Computer: Der Wiederaufbau der Al Khairat Secondary School nach dem schlimmen Erdbeben in Indonesien ist abgeschlossen

Rund 100 Kinder im Alter zwischen 13 und 15 Jahren der Al Khairat Secondary School in der indonesischen Provinz Central Sulawesi freuen sich: Sie können endlich wieder in neu aufgebautem Schulgebäude und frisch eingerichteten Klassenzimmern den Unterricht besuchen. Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation ACT Indonesia haben wir ihre Schule, die durch das verheerende Erdbeben im September 2018 stark zerstört, einsturzgefährdet und damit nicht mehr nutzbar war, wiederaufgebaut.

Als vorübergehenden Ersatz hat unser Partner zunächst Holzbauten errichtet, die jedoch nicht wetterbeständig waren und somit nicht permanent genutzt werden konnten. Erst durch robuste Bauten aus Ziegelstein kann ein effektiver Unterricht absolviert werden. Trotz der strengen Covid-19 Bestimmungen in Indonesien lief der Wiederaufbau problemlos – und zügig. Drei Monate lang hat das Baupersonal intensiv daran gearbeitet und konnte das Gebäude sogar schneller als geplant fertigstellen.

Unser Partner wollte sicherstellen, dass es nicht zu Verzögerungen durch eventuelle Änderungen der Covid-Restriktionen kommt. Auch die Inneneinrichtung – etwa Tische, Stühle oder Whitebords – ist bereits angeschafft und schon in der Schule aufgebaut.


Computer und Schulkits

Dadurch, dass unsere vor gut einem Jahr geplante Projektreise wegen Corona ausfallen musste, konnten wir Kosten einsparen. Die Gelder haben wir stattdessen für den Kauf von Computern verwendet – ein zusätzlicher Gewinn für Schüler und Lehrer. Die Schulkinder wurden zudem mit einem Schulset, bestehend aus Rucksack und Schreibutensilien, ausgestattet.
Durch die Errichtung von zwei neuen Klassenzimmern können die Schulkinder von einer professionellen Lernatmosphäre profitieren.

Hintergrund:

Eine Serie von Erdbeben erschütterte die indonesische Insel Sulawesi im September 2018. Sie führten zu Schäden in katastrophalem Ausmaß. Tausende Menschen wurden von den durch das Beben verursachten Tsunamiwellen überrascht und getötet. Das Erdbeben zerstörte ganze Viertel in Palu-City und der Umgebung und begrub tausende Menschen unter den Trümmern einstürzender Gebäude. Mehr als 110.000 Häuser wurden zerstört, beschädigt oder gingen verloren. Allein in Siggi wurden zudem fast 270 Schulgebäude zerstört.

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