Erdbeben in Indonesien

ERDBEBEN IN INDONESIEN

Mehr als 7.000 Tote – Wiederaufbau hat begonnen

Nach dem Beben war die Infrastruktur in vielen Regionen stark zerstört. Mittlerweile ist der Wiederaufbau im vollen Gang. Auch wir sind mit unserem Partner vor Ort und helfen bei der Versorgung der Menschen mit Nahrung und Hygienepaketen (bestehend aus Zahnbürste- und Paste, Shampoo, Windeln, Servietten, Waschmittel, Handtücher, etc.). In Kürze werden wir schließlich mit unserem Partner eine Kinder-Klinik in Zentral-Sulawesi wieder aufbauen. Diese ist dörflich gelegen (3 Fahrstunden von Palu entfernt) und soll die umliegenden Dörfer versorgen. Geplant ist vor allem die Kleinkind-Versorgung und die Betreuung von Kindern mit Mangelernährung sicherzustellen.

Die ersten Tage fuhren unsere Einsatzkräfte Jörg und Lisa mit den lokalen SAR (Search – and Rescue) – Teams mit, um sich ein Bild von der Lage zu machen. In zwei Dörfern in der Provinz Biromaru wurden allein 5.000 Menschen unter Schlamm begraben. Eine ganze Kirche mit 400 Menschen wurde unter anderem erfasst. Die SAR-Teams unseres Partners ACT (www.act.id) waren von Anfang an dabei und haben viele Menschen gerettet und medizinisch versorgt.

Wir unterstützten ACT von Anfang an mit unseren wenigen Mitteln. Mittlerweile können wir dank Eurer Spenden deutlich mehr Hilfe leisten. Die ersten Projekte sind angelaufen.

Jörg war vor Ort und erklärt, was passiert ist:

Als Mitgliedsorganisation bei Aktion Deutschland Hilft fahren wir nicht allein in die Gebiete, sondern werden uns vor Ort mit den anderen Organisationen absprechen und koordinieren.

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Es sind immer die ärmsten Menschen, die unter den Naturkatastrophen am meisten leiden müssen. Neben dem Verlust geliebter Menschen haben sie auch kein Zuhause, kein Essen und keine medizinische Versorgung mehr. Wir begleiten diese Menschen, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen können. Helft uns dabei…


So werden die Spenden verwendet

HINTERGRUND


Am 28. September erschütterte ein Beben mit der Stärke von 7,7 Zentral-Sulawesi. Darauf folgten mehrere Nachbeben und 3 Flutwellen. Die Touristenstadt Palu wurde hart getroffen. Die ganze Region wurde zerstört. Über 7.000 Tote wurden gezählt. Die Dunkelziffer wird jedoch höher sein.

Das größte Problem nach dem Beben waren sogenannte Bodenverflüssigungen. Bei einem Beben wird das Grundwasser dabei nach oben gedrückt und die Erde wird matschig. Die Häuser versinken durch das Eigengewicht einfach im Boden, werden vergraben und weggespült.

Auch die erste Flutwelle ist für viele Tote verantwortlich. Sie traf ein Volksfest, das gerad am Stand stattfand. Da die Menschen nicht gewarnt wurden, erfasste die Welle alle Teilnehmer und zog die meisten mit aufs Meer raus.

Ich will helfen