Pilgern für die Seenotrettung


 

PILGERN FÜR DIE SEENOTRETTUNG

SANDRA BIEGEL LÄUFT ERNEUT DEN JAKOBSWEG, UM SPENDEN ZU SAMMELN

Liebe Freunde und Unterstützer,

dieses Jahr werde ich wieder mit meinem Rucksack losziehen und noch einmal versuchen Spenden für LandAid e.V. zu sammeln.
Es war wieder eine sehr kurzfristige Entscheidung, noch einmal dieses Abenteuer zu starten. Doch ein konkreter Anlass führt dazu, das ich meine Wanderschuhe wieder anziehe: LandsAid plant mit Mission Lifeline eine Seenotrettungsmission im Mittelmeer. Das ist sehr teuer und ich möchte hier unterstützen. Ich laufe deswegen auch die Küstenroute entlang. Hier landen regelmäßig Schlauchboote mit Flüchtlingen. Sie suchen Schutz, Frieden und eine Zukunft für ihre Familien. Tausende sterben jedoch bereits auf See, weil sie völlig unvorbereitet auf kleinen Schlauchbooten versuchen, das Meer zu überwinden. Unabhängig davon, was man von ihren Fluchtursachen hält, dürfen wir die Menschen nicht sterben lassen.

Das Leben ist ein kostbares Geschenk, was es gilt zu ehren, zu pflegen und zu schützen so gut es jedem möglich ist.

Wie ich letztes Jahr erleben durfte, kann sich innerhalb von Sekunden alles verändern, die Zeit bleibt stehn und man erkennt am Ende sein eigenes Leben nicht wieder.

Jeder Jakobsweg den ich bisher gegangen bin, hat auf vielen tausenden Schritten seine ganz eigene Art von Spur und Zauber in mir und um mich herum hinterlassen.

Jeder Weg hat seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Der Weg letztes Jahr hat mich jedenfalls gelehrt den Moment zu leben, die Menschen um mich herum noch intensiver zu lieben und jede Sekunde bewusst da sein. Gerade durch die großen Verluste, die ich letztes Jahr in den vier Wochen Camino erleben durfte, habe ich gelernt das Leben noch intensiver wahrzunehmen und seine Kostbarkeit zu schätzen. Aber aus jedem Ende entwächst auch ein wunderschöner neuer Anfang.

Genau das ist eine Aufgabe von LandsAid. So gut es Ihnen möglich ist versuchen sie mit ihrer Arbeit das kostbarste was wir Menschen als Geschenk erhalten haben zu pflegen und zu erhalten. Die meiste Arbeit dieser kleinen Hilfsorganisation wird von ehrenamtlichen Helfern geleistet, sie helfen dort wo andere nicht hinschauen. Sie begeben sich aus ihrer eigenen Komfortzone raus, um durch persönlichen Einsatz das zu bewahren, was mit keinem Geld der Welt bezahlbar wäre……das Leben.

Vieles ist für uns im Alltag selbstverständlich geworden. Wir denken nicht darüber nach, woher das Wasser kommt, woher der Strom kommt oder woher das Essen kommt. Es ist selbstverständlich geworden, es ist einfach da. Viele Menschen in der Welt erleben Hunger, Durst und Krieg. Wenn die Not am größten ist, machen sie sich auf dem Weg und versuchen ihre Situation zu verbessern. Doch dann fallen sie auf Schleuser rein und sterben einen qualvollen Tod im Meer. Denen, die es dann doch geschafft haben Europa zu erreichen, wird Asyltourismus vorgeworfen. Sie werden konfrontiert mit Vorurteilen, Angst, Hass und Feindschaft.

Seit lange Zeit bemerke ich, das die Spendenbereitschaft zurück gegangen ist – egal in welchen Bereichen. In unserer Gesellschaft scheint immer mehr die Empathie verloren zu gehen. Gleichzeitig wird es immer selbstverständlicher den Tod tausender Hilfesuchender zu billigen. Dieser Entwicklung müssen wir uns entgegenstellen.

Welchen Beitrag kann ich leisten? Was kann ich tun, um die Menschlichkeit zurück in die Mitte der Gesellschaft zu bringen? Ich versuche es durch den Pilgerweg und bitte euch mit mir gemeinsam LandsAid das Werkzeug für ihre Arbeit zu geben.

In meinem Pflegedienst begleitet mich ein Leitsatz sehr nah…….Was du anderen gibts, kommt auch zu dir zurück, egal auf welchem Weg!

LandsAid ist ein toller Verein, mit tollen Menschen und einem wunderbaren Ideal – was aus meiner Sicht ganz viel Unterstützung verdient hat. Folgt mir auf meinem Weg, unterstützt die Arbeit von LandsAid und lasst euch von meinen Erfahrungen auf dem Jakobsweg inspirieren.


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Diejenigen die mich kennen, wissen, dass ich immer versuche das Große und Ganze zu sehen und eben über den Tellerrand hinaus zu gehen. Daher war es für mich naheliegend den Weg nicht nur für uns zu laufen sondern eben auch noch zu nutzen um auf die Arbeit von LandsAid aufmerksam zu machen. Sandra Biegel, Inhaberin Alten- und Krankenpflegedienst Jona

Kontakt

Alten- und Krankenpflegedienst Jona
Europaplatz 1-3
55543 Bad Kreuznach

Telefon: 6719703995
E-Mail: sandra_biegel@web.de

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