Gesundheitsstation im Südosten von Simbabwe


 

Eine Klinik für Chikwesi

Wir bauen eine weitere Gesundheitsstation im Südosten von Simbabwe

Wir freuen uns, dass wir erneut eine Gesundheitsstation in der Region Chimanimani im Südosten von Simbabwe aufbauen dürfen – dieses Mal in Chikwesi. Unser vorausgegangenes Klinikbau-Projekt in Vhimba vor zwei Jahren war so erfolgreich, dass das regionale Gesundheitsministerium unseren lokalen Partner Miracle Missions kontaktiert hat, um ein Nachfolgeprojekt in einem anderen Ort der Region auf die Beine zu stellen. Dieses haben wir nun gemeinsam gestartet. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und die Klinik nimmt erste Züge an. Circa 1.000 Familien, also rund 5.000 Menschen, im unmittelbaren Einzugsgebiet werden von dieser Maßnahme profitieren.

Hintergrund:

Durch den verheerenden Zyklon Idai im Jahr 2018 wurde auf tragische Weise deutlich, wie wenig funktionierende medizinische Infrastruktur es in der Region Chimanimani gibt – und wie wichtig diese jedoch im Falle einer Katastrophe ist: Die Menschen konnten aufgrund fehlender Infrastruktur im Gesundheitssektor keine zeitnahe medizinische Versorgung erhalten. In Chikwesi wurden unmittelbar nach dem Zyklon temporär zwei mobile Kliniken platziert und im Anschluss eine kleine Lagerhalle angemietet, um die medizinische Versorgung zumindest in geringem Umfang weiter aufrechterhalten zu können.

Weder die Größe der Lagerhalle noch ihr Zustand sind jedoch dem tatsächlichen Bedarf in der Region angemessen und damit völlig unzureichend. Das möchten wir ändern. Da die Region Chimanimani zudem aufgrund ihrer geografischen Lage auch zukünftig immer wieder von Zyklonen und anderen extremen Wetterphänomenen betroffen sein wird, wollen wir im Rahmen der Katastrophenvorsorge die medizinische Infrastruktur der Gegend weiter stärken und ausbauen.


Die neue Gesundheitsstation

 „Unsere“ Gesundheitsstation in Chikwesi wird aus sechs Räumen – Büro, Lager- und Versorgungsraum, Apotheke, Sprechzimmer und Behandlungsraum – bestehen.Gemeinsam mit der lokalen „Community“ wurde vor Baubeginn das Land vorbereitet und ebenerdig gemacht – alle Dorfbewohner haben sehr engagiert und motiviert geholfen. Sie freuen sich darauf, dass sie eine „richtige“ und leicht zugängliche Klinik sowie eine gute medizinische Versorgung bekommen. Nach Fertigstellung wird die Gesundheitsstation von der Regierung übernommen und betrieben, die sich um die Ausstattung und Versorgung mit Medikamenten sowie die Bezahlung des Gehalts der angestellten Krankenschwester kümmern wird.

Das Projekt wird gefördert von Aktion Deutschland Hilft (ADH). LandsAid ist seit 2012 Mitglied in dem Bündnis der Hilfsorganisationen.

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