Ein voller Erfolg – Gesundheitsstation im Südosten von Simbabwe fertig

Ein voller Erfolg

Gesundheitsstation im Südosten von Simbabwe: Ausstattung mit Inneneinrichtung und medizinischem Equipment

Im Sommer haben wir einen wichtigen Schritt im Projekt „Bau einer Gesundheitsstation“ in Vimba, im Chimanimani-Distrikt, an der südöstlichen Grenze von Simbabwe, geschafft: Das Gebäude stand. Schon da war die Begeisterung in der Bevölkerung groß. Erstmals haben die Menschen hier eine Klinik, die ihnen einfach zugänglich ist – über die Anbindung an eine Straße. Zum ersten Mal gibt es für sie eine vernünftige Gesundheitsversorgung und eine ärztliche Betreuung. Zuvor: nur temporäre, nicht sonderlich gut ausgestattete Kliniken in Schulen oder Zelteinrichtungen. Die nächste „richtige“ Gesundheitsstation war viel zu weit entfernt und konnte von Alten und Kranken gar nicht erst erreicht werden. 

Der nächste Schritt hieß jetzt: die Einrichtung der Klinik. Trotz Corona und damit verbundener Schwierigkeit hat man nie das Ziel aus den Augen verloren. Daher ist auch in den letzten Monaten viel passiert. Unser lokaler Projektpartner, die Organisation Miracle Missions, hat sich um die gesamte Innenausstattung der Klinik gekümmert, etwa ein Schwesternzimmer fertig gebaut. Zudem wurden Medikamente und medizinische Geräte gekauft, um die Klinik damit ausstatten zu können. Die Kosten dafür hat komplett die Regierung übernommen, die sich sehr für die neue Gesundheitsstation ins Zeug gelegt hat. Schließlich wird die Klinik jetzt auch von der Regierung übernommen. Die laufenden Kosten – wie Gehälter der Krankenpfleger – sind damit gesichert.

Auch die Dorfbewohner, ob Klein oder Groß, haben bei den laufenden Arbeiten fleißig mitgeholfen – zum Beispiel im Weg liegende Felsen weggeschleppt oder Erde vom nächsten Berg geholt. Sie freuen sich so über „ihre“ Klinik, dass alle voller Begeisterung und Elan mit angepackt haben.

Aber nicht nur die umliegenden Einwohner in Simbabwe profitieren von der Gesundheitsstation, sondern auch für die Einwohner im angrenzenden Mosambik ist es die nächstliegende Klinik. Sie müssen einfach nur über den Fluss gelangen und sind schon da.

Im Durchschnitt 150 Patienten suchen täglich schon die Klinik auf. Die häufigsten Anlässe sind Krankheiten wie Malaria, Lungenentzündung, Durchfall oder Knochenbrüche. Aber auch viele Themen rund um die Geburt sind der Grund, die Klinik zu besuchen.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird sie schließlich noch mit Kühlschränken ausgestattet, in denen Materialien für Impfungen aufbewahrt werden können. Dann kann noch vorsorglicher agiert und behandelt werden, um bestimmte Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.

Schon jetzt ist die Dankbarkeit in der Bevölkerung groß und der Nutzen weit bekannt. „Jeder wird hier gleichberechtigt behandelt, keiner wird weggeschickt, weil er kein Geld hat, alle werden gut versorgt“, sagt ein Dorfbewohner. Durch die kostenlose medizinische Behandlung ist das Projekt ein doppelter Erfolg und die Nachhaltigkeit des Projekts gesichert. Ein wichtiger Schritt!

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