Dritter Hilfskorridor in die Ukraine im Aufbau

Dritter Hilfskorridor in die Ukraine

Fokus auf abgelegenen Ortschaften

Gemeinsam mit Seenotretter Claus-Peter Reisch starten wir ein drittes Ukraine-Projekt – die Hilfe geht nun auch über die slowakische Grenze. Insbesondere möchten wir die Menschen erreichen, die bisher keinen Zugang zu Hilfsgütern hatten.

Parallel zu den Einsätzen an der polnisch- sowie der rumänisch-ukrainischen Grenze bauen wir nun gemeinsam mit Seenotretter Claus-Peter Reisch an der slowakisch-ukrainischen Grenze einen dritten Hilfskorridor auf. Am 19. April hat sich Claus-Peter Reisch zusammen mit Martin Ernst, seinem langjährigen Ersten Offizier auf Seenotrettungsmissionen, mit Sprinter und Hänger sowie einem großem VW-Bus auf den Weg in die slowakische Grenzstadt Ubla gemacht – beladen mit mehr als drei Tonnen Hilfsgütern.

Die transportierten Güter wurden gezielt und bedarfsgerecht ausgewählt: Momentan sind es Lebensmittel wie lange haltbares Fertigessen, Hygieneartikel, Babynahrung und Windeln, Medikamente wie Insulin und Schmerzmittel sowie Inkontinenzprodukte für Erwachsene, die am dringendsten benötigt werden. Aber auch Tierfutter ist im Gepäck, da mittlerweile immer mehr Haustiere in der Ukraine an Hunger verenden.

Da die Lage noch immer sehr dynamisch ist, muss unser Team die Hilfe von der Grenze aus stets tagesaktuell organisieren. Das Hauptaugenmerk liegt bei diesem Projekt auf den weniger beachteten, kleineren Städten in der Ukraine. Diese konnten bislang nicht so gut versorgt werden wie größere Orte, obwohl deren Einwohner genauso in Not sind.

„Wie in fast jeder Krise gibt es viele verschiedene Brennpunkte“, berichtet Claus-Peter Reisch. „Wir versuchen, dieses Mal nicht den Lwiw-Korridor zu bedienen, sondern von der anderen Seite aus ins Land zu gelangen.“

Ein Teil der Ware wurde auch in das zerbombte und unter Dauerbeschuss stehende Charkiw geliefert. In welcher Form die Weitertransporte jeweils erfolgen, wird gemeinsam mit einem ukrainischen Partner je nach Lage bewertet und organisiert. Wir tun weiterhin unser Möglichstes, um den Betroffenen des Krieges zu helfen, wo auch immer wir das können.

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Helfen Sie den Menschen aus der Ukraine!

Sofortige Hilfe ist dringend notwendig! Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, Hilfslieferung zur Versorgung mit Nahrungsmitteln und medizinischen Artikeln zusammenzustellen und in die Ukraine zu schicken.