Unser Jahresbericht 2024 ist da!

Inmitten von Kriegen, Katastrophen und Fluten konnten wir in 29 Projekten weltweit Hilfe leisten

 

Mehr als 300 Millionen Menschen waren 2024 auf humanitäre Hilfe angewiesen

September 2025 – Im Jahr 2024 waren mehr als 300 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das entspricht rund vier Prozent der Weltbevölkerung. Dabei ist die Zahl der bewaffneten Konflikte gestiegen – und damit auch die Gefahr bei Hilfseinsätzen.
Das Jahr begann mit schmerzhaften Jahrestagen: Ein Jahr war es her, dass ein verheerendes Erdbeben die Türkei und Syrien traf, zwei Jahre dauerte der Krieg in der Ukraine bereits an und der Bürgerkrieg im Jemen ging in sein neuntes Jahr. In all diesen Krisenregionen setzten wir unsere Hilfe fort – bedarfsgerecht und gemeinsam mit starken lokalen Partnern.
Es folgten neue Notlagen: die drastische Eskalation in Gaza, die anhaltenden Folgen der Flutkatastrophen in Pakistan sowie das Hochwasser direkt vor unserer Haustür. Viele Gegenden Süddeutschlands, später auch Mittel- und Osteuropas, wurden komplett überflutet. Eine Extremflut erreichte auch das ohnehin krisengeplagte Bangladesch.

In 29 Projekten weltweit waren wir für Menschen in Not da – auch dort, wo kaum jemand hinsah. Wir unterstützten geflüchtete Frauen und Kinder aus Afrika, setzten uns dafür ein, dass Mütter in Äthiopien und Simbabwe gestärkt werden, und führten unsere Hilfe im in Vergessenheit geratenen Bürgerkriegsland Jemen fort.

Dass wir all diese wichtigen Maßnahmen so gut und effektiv umsetzen konnten und können, verdanken wir unseren Spenderinnen und Spendern, unseren Partnerorganisationen, öffentlichen Zuwendungsgebern, Kooperationspartnern, Mitgliedern und Fördermitgliedern, Unternehmen und Stiftungen. Vielen Dank für die Unterstützung. Ohne sie wäre unsere Arbeit nicht möglich!

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Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe – ein Aktionstag, der 2008 durch die UNO proklamiert wurde und seitdem jährlich stattfindet.

Als humanitäre Hilfe bezeichnet man die materielle und logistische Bereitstellung und Verteilung von Hilfsmitteln zum Schutz von Menschen in einer humanitären Notlage. Der Bedarf daran wächst stetig.

Im Jahr 2024 waren nach UN‑Angaben weltweit rund 300 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen – das entspricht etwa einem von 27 Menschen weltweit. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2023, damals waren es über 339 Millionen Menschen.

Trotz dieses Rückgangs bedeutet das nicht, dass sich die Lage verbessert hätte. Vielmehr resultiert die Verringerung aus stärkerer Priorisierung der dringendsten Fälle bei gleichzeitig eingeschränkten Mitteln. Es handelt sich also um kein echtes Absinken der Not, sondern um eine Refokussierung der Hilfeleistung.

Stets sind es die Kinder, die in Kriegen, Krisen- und Konfliktsituationen oder bei Naturkatastrophen besonders unter Gewalt, Hunger oder Krankheiten leiden müssen. Der Gedenktag gilt all den Familien, die auf Nothilfe und Schutz angewiesen sind.

Gleichzeitig werden die Bedingungen für Helferinnen und Helfer immer schwieriger. Die engagierten Einsatzkräfte setzten oftmals ihr Leben aufs Spiel, um Menschen in kriegs- und krisengebeutelten Regionen auf der ganzen Welt zu helfen.

Der Fokus der Nothilfe liegt darin, unter Wahrung von Neutralität und Unparteilichkeit, Leben zu retten und Leid zu mindern. Dafür kämpfen diese Menschen. Der Welttag der Humanitären Hilfe soll ihren großen Einsatz und ihren Mut würdigen.

Auch für uns, als humanitäre Organisation LandsAid, sind solche bewundernswerten Leute im Einsatz. Aktuell sind es die Helferteams unserer lokalen Partner, die dringend benötigte Nahrungsmittel an besonders bedürftige Menschen, etwa in Gaza, in der Ukraine und im Jemen verteilen, die psychosoziale Maßnahmen in der Ukraine und in Syrien umsetzen. Wir denken an sie und danken ihnen.

  •  Trotz leicht sinkender Zahlen bleibt der Bedarf an humanitärer Hilfe auf einem historisch hohen Niveau.
  • Freie Spenden werden mehr denn je gebraucht – um dort zu helfen, wo Hilfe geplant sein sollte, aber Mittel fehlen.
  • Kürzungen und Priorisierungen gefährden die Versorgung in Krisenregionen wie Gaza, Jemen oder Syrien, besonders für vulnerable Gruppen.

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2025-09-03T09:56:40+00:00
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