Gemeinsam stark: medizinische Hilfsgüter für die Ukraine 

Mit Partnern vor Ort und tatkräftiger Unterstützung aus Klinik und Sanitätshaus ermöglichen wir die Versorgung für besonders schutzbedürftige Menschen

Eine Gemeinschaftsaktion

 

März 2026 – Es war ein besonderer Tag für LandsAid: Vergangene Woche haben wir gemeinsam mit Partnern den Transport dringend benötigter medizinischer Hilfsgüter in die Ukraine organisiert. LandsAid ermittelte den Bedarf und initiierte die Aktion. Der Verein Begegnungen mit Menschen e.V. – Humanitäre Hilfe Weltweit aus Unterreit übernahm die Organisation und Abwicklung des Transports sowie der gesamten Logistik. Die Verladung erfolgte gemeinschaftlich mit dem RoMed Klinikum Rosenheim, das großzügig medizinische Ausstattung bereitstellte.

Für Andreas „Ranger“ Bauer, Gründer des Vereins Begegnungen mit Menschen, ist die Unterstützung von Menschen in Not eine Herzensangelegenheit. Der Verein setzt sich seit über 25 Jahren weltweit für Hilfsprojekte ein – unter anderem in Pakistan Uganda, Kolumbien, Nepal und der Ukraine – und organisiert ehrenamtlich Transporte und Sachspenden für Menschen in Krisengebieten.

Als Intensivpfleger, leidenschaftlicher Bergsteiger und Fernreisender weiß Bauer, wie wichtig schnelle Hilfe sein kann. „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die uns prägen und unser Leben verändern. Ohne die vielen Gesichter, die uns begleiten, könnte unser Verein nicht überleben“, sagt Bauer. Zu seiner Motivation, Hilfslieferungen in die Ukraine zu bringen, meint er: „Aufgrund der aktuellen Situation versuchen wir alles in unserer Macht Stehenden, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen.“

Das RoMed Klinikum Rosenheim spendete 32 Pflegebetten samt Matratzen und mehreren Nachtschränkchen. Das Sanitätshaus Estner aus Brannenburg stellte elf Rollstühle, 16 Rollatoren und elf Toilettenstühle bereit. „Wir helfen hier gerne. Bevor funktionstüchtige Hilfsmittel entsorgt werden müssen, können sie Menschen in der Ukraine noch wertvolle Dienste leisten und dort zumindest ein wenig zur Linderung des Leids beitragen“, sagt Franz Estner, Inhaber des Sanitätshauses. „Als Familienbetrieb sind wir seit jeher sozial engagiert und versuchen zu unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird.“

Die Helferinnen und Helfer prüften die Hilfsgüter auf ihre Funktionsfähigkeit, verstauten sie sicher im Lkw und luden zusätzlich weiteres medizinisches Material sowie Lebensmittel ein.

Die Bedarfsanfrage ging erst vor wenigen Wochen an Josef Bauer (Leiter der Infrastruktur RoMed Ro) und Iris Brauer (langjährige Mitarbeiterin RoMed Ro), die sich beide seit einigen Jahren ehrenamtlich für Hilfstransporte nach Serbien, Albanien, Montenegro und in die Ukraine stark machen und versuchen, dass aussortierte Hilfsgüter nicht dem Wertstoffhof zugeführt werden, sondern einer sinnvollen Weiterverwendung zugutekommen.

„Ich bin froh, dass wir diese Hilfsgüter gemeinsam auf den Weg bringen konnten. Es war eine großartige Gemeinschaftsaktion – nur durch das Zusammenspiel aller Beteiligten können wir sicherstellen, dass die Hilfsgüter zuverlässig dorthin kommen, wo sie dringend benötigt werden“, sagt Brauer.

Die Sachspenden gingen an LandsAid-Projektpartner Caritas Chmelnytskyi. Gemeinsam wird hier ein Projekt zur Unterstützung besonders schutzbedürftiger Personengruppen umgesetzt. Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen erhalten medizinische und soziale Unterstützung direkt im häuslichen Umfeld. Dazu zählt eben die Bereitstellung von Pflegebetten über viele weitere Hilfsmittel bis zu Hygieneartikeln. So können die Betroffenen in den Krisengebieten trotz der schweren Situation bestmöglich versorgt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern diese Hilfsgüter bereitstellen konnten“, sagt LandsAid-Vorständin Michaela Wiese. „Im Namen unserer ukrainischen Partnerorganisation Caritas Chmelnytskyi möchte ich sagen: Jede Spende, jede Stunde Einsatz und jede Kooperation zählt – sie verändert Leben und gibt Menschen in Not lebenswichtige Unterstützung.“ Ein besonderer Dank gilt auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diese Aktion mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.

Vor Ort begleiteten den Transport neben Michaela Wiese auch LandsAid-Mitarbeiter Julian Entrup-Galindo, Andreas „Ranger“ Bauer, Iris Brauer und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Vereins Begegnungen mit Menschen.

Die medizinischen Hilfsmittel sind übrigens mittlerweile gut in der Ukraine angekommen und wurden auch schon vom Team unserer Partnerorganisation entladen. 

Ihre Spende bringt Hilfe ans Ziel

32 Pflegebetten, Rollstühle und weitere Hilfsmittel konnten dank vieler engagierter Partner Menschen in der Ukraine erreichen. Während die Hilfsgüter gespendet wurden, entstanden für den Transport Kosten von rund 3.000 Euro.

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Obwohl die Hilfsgüter selbst gespendet wurden, sind für ihren Transport Kosten in Höhe von rund 3.000 Euro entstanden.

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2026-03-17T17:19:52+00:00
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