Gemeinsam zurück ins Leben

LandsAid-Hochwasserhilfe Polen: Wiederaufbau vor Ort aktiv unterstützen

Mehr als 1.800 Haushalte betroffen

April 2026 – Als im September 2024 schwere Überschwemmungen Teile Südwestpolens trafen, standen viele Menschen plötzlich vor dem Nichts. Besonders betroffen waren die Regionen rund um Stronie Śląskie und Lądek-Zdrój: Hunderte Häuser wurden beschädigt oder unbewohnbar, Infrastruktur wie Straßen, Brücken und Wasserversorgung zerstört. Mehr als 1.800 Haushalte waren betroffen. Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation Tratwa haben wir ein Projekt auf den Weg gebracht, das genau dort ansetzt, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wurde: direkt bei den Menschen.

Bereits im September 2024 unterstützten wir die ersten Maßnahmen nach der Überschwemmung, indem wir die Kosten für den Betrieb eines Generators übernahmen. Aufbauend darauf wurde die Kooperation mit Tratwa im Juli 2025 fortgesetzt, um die Opfer der Flut in den Regionen Niederschlesien und Opole nachhaltig zu helfen.

Im Zentrum der Unterstützung stand ein Koordinations- und Beratungszentrum in Stronie Śląskie. Von hier aus wurden Hilfsgüter verteilt, Freiwillige koordiniert und betroffene Familien begleitet. Die Hilfsgüter selbst wurden nicht durch das Projekt finanziert: Mit Unterstützung von Aktion Deutschland Hilft übernahmen wir die Kosten vor allem für die Koordination, Gehälter der Mitarbeitenden und die Löhne der Handwerker, die bei Reparaturen halfen.

Die Wirkung war deutlich: Über 300 Haushalte erhielten dringend benötigte Hilfsgüter wie Kleidung, Haushaltsartikel oder Hygieneprodukte – weit mehr als ursprünglich geplant. Zusätzlich konnten 19 besonders betroffene Haushalte durch Fachkräfte bei Reparaturen unterstützt werden, etwa bei Elektro-, Sanitär- oder Bauarbeiten.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war das Engagement der Freiwilligen. Über 160 Helferinnen und Helfer packten mit an: Sie halfen beim Aufräumen, renovierten Wohnungen, strichen Wände oder unterstützten ältere Menschen bei Arbeiten, die sie allein nicht bewältigen konnten.

Auch öffentliche Orte wurden gemeinsam wiederhergestellt: etwa ein Gesundheitszentrum, das durch einen von Freiwilligen gestalteten Wandbereich nicht nur funktionaler, sondern auch wieder ein Ort der Begegnung wurde.

Neben der materiellen Hilfe war ein Ziel besonders wichtig: Menschen wieder zusammenzubringen und Perspektiven zu schaffen.

So entstand ein sicherer Treffpunkt für junge Menschen. 16 Jugendliche nahmen regelmäßig an Aktivitäten teil – von Workshops über Filmabende bis hin zu gemeinsamen Aktionen im Freien. Insgesamt wurden 75 Stunden an Workshops umgesetzt, an denen über 125 junge Menschen teilnahmen.

Gerade nach einer Katastrophe zeigt sich: Gemeinschaft ist ein entscheidender Faktor, um Krisen zu bewältigen.

Das Projekt konnte flexibel auf die tatsächlichen Bedarfe vor Ort reagieren. Während weniger Facharbeiten benötigt wurden als ursprünglich angenommen, stieg der Bedarf an logistischer Unterstützung und Hilfsgüterverteilung deutlich. Durch diese Anpassung konnten wesentlich mehr Haushalte erreicht werden als geplant.

Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Sozialbehörden und engagierten Menschen vor Ort war der Schlüssel zum Erfolg. Sie hat ermöglicht, dass Hilfe nicht nur schnell, sondern auch gezielt und nachhaltig ankommt. Alle Hilfsmaßnahmen wurden laufend überwacht, Fortschritte dokumentiert und Rückmeldungen der Betroffenen in die Planung aufgenommen, um die Qualität und Wirksamkeit der Hilfe sicherzustellen.

Die Hochwasserhilfe in Polen zeigt, was möglich ist, wenn Engagement, Zusammenarbeit und Vertrauen zusammenkommen: Aus akuter Nothilfe wird konkrete Unterstützung beim Wiederaufbau. So entsteht neue Hoffnung für die betroffenen Menschen.

Das Projekt wurde unterstützt durch Aktion Deutschland Hilft. Diese Maßnahmen sind nun abgeschlossen – doch für viele Menschen ist der Weg zurück in ein sicheres Leben noch lange nicht geschafft. Ihre Spende hilft uns, weiterhin dort zu unterstützen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

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Unser Ausgaben und Einnahmen werden regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) überprüft. Es bescheinigt uns seit 2009 regelmäßig eine ordnungsgemäße Verwendung der Spendengelder, weshalb wir zum Tragen des entsprechenden Siegels berechtigt sind.

Gemeinsam können wir den Wiederaufbau weiter voranbringen und Perspektiven schaffen.

Setzen Sie ein Zeichen der Solidarität – und schenken Sie den Menschen vor Ort weiterhin Hoffnung. Jeder Beitrag hilft uns, weiterzumachen. 

Im September 2024 traf eine schwere Überschwemmung die Regionen Niederschlesien und Opole besonders hart. Die Gemeinden Stronie Śląskie und Lądek-Zdrój waren stark betroffen: Zahlreiche Häuser wurden durch strukturelle Schäden unbewohnbar, und mehr als 1.800 Haushalte erlitten Schäden, von denen über 400 offiziell Anspruch auf Wohnungsreparaturen hatten. Auch die öffentliche Infrastruktur wie Wasserversorgung, Straßen, Brücken und Kläranlagen wurde erheblich beschädigt. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung war die Unterstützung durch Nichtregierungsorganisationen dringend erforderlich.

Die Tratwa Association, die das Projekt vor Ort umsetzte, konzentrierte ihre Arbeit auf Stronie Śląskie und koordinierte sich eng mit lokalen Partnern in Lądek-Zdrój. Ihre Hilfe umfasste die Verteilung von Hilfsgütern, die Organisation von Reparatur- und Aufräumarbeiten, individuelle Beratung und finanzielle Unterstützung, die Bereitstellung von Lebensmitteln und Reparaturmaterial sowie soziale und kulturelle Angebote zur Stärkung der Gemeinschaft.

 

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