Ebola-Hilfsprojekt gestartet

Ebola-Prävention in der DR Kongo: LandsAid startet Hilfsprojekt in Süd-Kivu

Präventionsmaßnahmen

Mai 2026 – Nach dem Anstieg der Ebola-Fälle in mehreren Provinzen der Demokratischen Republik Kongo starten wir gemeinsam mit unserem lokalen Partner Centre Hospitalier CHAHI ein umfassendes Präventionsprojekt in der Provinz Süd-Kivu. Ziel ist es, die weitere Ausbreitung der Viruskrankheit – insbesondere der aktuellen Bundibugyo-Variante – frühzeitig einzudämmen und gefährdete Gemeinden besser zu schützen. Das Projekt wird durch Aktion Deutschland Hilft gefördert.

Die Lage verschärft sich zunehmend. Nach aktuellen Angaben wurden bereits mehr als 600 Verdachtsfälle registriert. Berichten der WHO zufolge gibt es derzeit mehr als 130 vermutete Todesfälle. Die Zahlen ändern sich täglich. Bestätigte Ebola-Fälle gibt es unter anderem in den Städten Goma und Butembo. Besonders betroffen sind die Gesundheitszonen Bunia, Rwampara, Mongbwalu und Nyakunde in der Provinz Ituri. Aufgrund der engen Verkehrs- und Handelsverbindungen zwischen den Provinzen wächst auch in Süd-Kivu die Sorge vor einer weiteren Ausbreitung.

„Die Situation bereitet den Menschen große Angst. Ebola ist hoch ansteckend und kann tödlich verlaufen. Gleichzeitig gibt es gegen die aktuelle Bundibugyo-Variante bislang keinen zugelassenen Impfstoff“, erklärt unsere Projektmanagerin Stefani Rackes da Silva. „Gerade deshalb sind schnelle Präventionsmaßnahmen, Aufklärung und die Unterstützung lokaler Gesundheitsstrukturen jetzt entscheidend.“

Im Mittelpunkt des Projekts stehen gemeindebasierte Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen in Gesundheitszentren, öffentlichen Einrichtungen und Gemeinden. Über lokale Radiosender sollen zudem über einen Zeitraum von 60 Tagen Informationsprogramme zu Übertragungswegen, Schutzmaßnahmen und dem Umgang mit Verdachtsfällen ausgestrahlt werden.

Zusätzlich stellen wir gemeinsam mit unserem lokalen Partner dringend benötigte Präventionsmaterialien bereit. Geplant sind unter anderem die Verteilung von Handwaschsets, Infrarot-Thermometern, Handschuhen, Schutzmasken sowie Chlor und Desinfektionsmitteln.

Darüber hinaus werden 55 Mitarbeitende aus dem Gesundheitsbereich zu Ebola-Prävention sowie zur frühzeitigen Erkennung möglicher Verdachtsfälle geschult.

Das Projekt richtet sich direkt und indirekt an die Bevölkerung des Gesundheitsgebiets CHAHI und umliegender Gemeinden – insgesamt rund 200.000 Menschen. „Viele Gesundheitseinrichtungen verfügen nicht über ausreichende Schutz- und Hygienematerialien. Gleichzeitig kursieren in den Gemeinden Gerüchte und Fehlinformationen über Ebola. Deshalb setzen wir bewusst auf lokale Aufklärung und enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort“, so Stefani  weiter.

Die humanitäre Lage in der Region bleibt angespannt. Anhaltende Konflikte, Fluchtbewegungen und eingeschränkte medizinische Versorgung erschweren die Eindämmung zusätzlich. Auch die Schließung einzelner Grenzübergänge in der Region zeigt die Sorge der Behörden vor einer weiteren Ausbreitung des Virus.

Die kommenden Wochen werden entscheidend dafür sein, ob sich das Virus weiter ausbreitet oder eingedämmt werden kann. „Um die Menschen vor Ort wirksam zu schützen, benötigen wir jetzt schnelle und verlässliche Unterstützung. Jede Spende hilft dabei, Aufklärung zu ermöglichen, Gesundheitszentren mit dringend benötigten Schutzmaterialien auszustatten und lokale Helferinnen und Helfer im Kampf gegen Ebola zu stärken“, betont unsere Vorständin Michaela Wiese.

Zugehörige Beiträge

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Unser Ausgaben und Einnahmen werden regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) überprüft. Es bescheinigt uns seit 2009 regelmäßig eine ordnungsgemäße Verwendung der Spendengelder, weshalb wir zum Tragen des entsprechenden Siegels berechtigt sind.

Jetzt helfen und Ebola-Ausbreitung verhindern

Die Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo steigen weiter. Besonders in Süd-Kivu droht eine schnelle Ausbreitung. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner Centre Hospitalier CHAHI setzen wir deshalb auf Prävention, Aufklärung und Schutzmaßnahmen für rund 200.000 Menschen.

Im Mittelpunkt stehen Informationskampagnen, Schutzmaterialien für Gesundheitszentren sowie Schulungen für medizinisches Personal. Ziel ist es, die Ausbreitung frühzeitig zu stoppen und Leben zu schützen.

Dafür brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung:

Jede Spende hilft, Aufklärung zu ermöglichen, Gesundheitskräfte zu stärken und dringend benötigte Schutzmaterialien bereitzustellen.

👉 Jetzt helfen und Ebola eindämmen

Während der Osten der Demokratischen Republik Kongo weiterhin unter den Folgen bewaffneter Konflikte leidet, sieht sich die Region nun erneut mit einer schweren Gesundheitskrise konfrontiert: In mehreren Städten im Osten des Landes – darunter Bunia, Butembo, Beni und Goma – sowie in angrenzenden Gebieten wurden neue Fälle der Ebola-Viruskrankheit gemeldet, darunter die sogenannte Bundibugyo-Variante. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr und Sterblichkeit dieser Krankheit sorgt die Situation in der Bevölkerung für große Besorgnis.

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, haben die lokalen Behörden die Präventionsmaßnahmen verschärft und unter anderem Grenzübergänge sowie verschiedene Zugangspunkte in einigen Städten vorübergehend geschlossen. Trotz dieser Maßnahmen bleiben die lokalen Gesundheitseinrichtungen stark gefährdet und benötigen dringend Unterstützung, um Präventions-, Aufklärungs- und Reaktionsmaßnahmen auf Gemeindeebene zu verstärken.

Das Centre Hospitalier CHAHI möchte auf Grundlage seiner Erfahrungen aus früheren Einsätzen – insbesondere mit Unterstützung von Aktion Deutschland Hilft in Mwenga und genauer in CHOWE – einen Beitrag zu den Maßnahmen der Gesundheitsbehörden leisten. Geplant ist die Umsetzung eines gemeindebasierten Projekts zur Prävention und Eindämmung der Ebola-Viruskrankheit.

Festgestellte Bedarfe

Vor Ort wurden insbesondere folgende Bedarfe identifiziert:

  • Unzureichende Aufklärungskampagnen über Schutzmaßnahmen gegen Ebola in den Gemeinden;
  • Mangelnde Verfügbarkeit von Schutz- und Präventionsausrüstung in Gesundheitseinrichtungen;
  • Fehlende oder unzureichende Möglichkeiten zum Händewaschen und zur Desinfektion in öffentlichen Einrichtungen und Gesundheitszentren;
  • Bedarf an Schulungen für medizinisches Personal und Gemeindemitglieder zur Prävention und frühzeitigen Erkennung von Verdachtsfällen;
  • Notwendigkeit einer besseren Koordination von Präventions- und Sensibilisierungsmaßnahmen in Risikogebieten.

Hauptziel des Projekts

Das Projekt soll dazu beitragen, das Risiko einer Ausbreitung der Ebola-Viruskrankheit der Bundibugyo-Variante in Gemeinden und Gesundheitseinrichtungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu verringern. Dies soll insbesondere durch Aufklärungsarbeit, die Stärkung gesundheitlicher Präventionsmaßnahmen sowie die Unterstützung lokaler Reaktionsmaßnahmen erreicht werden.

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2026-05-22T11:21:08+00:00
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