Erdbeben Afghanistan: Jede Stunde zählt

LandsAid prüft Möglichkeiten zur Soforthilfe

Die Not ist groß

September 2025 – Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht zum Montag den Osten Afghanistans erschüttert. Das Beben der Stärke 6,0 traf die schwer zugängliche Grenzregion zu Pakistan. Hunderte Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden verletzt – die Zahlen steigen weiter. Ganze Dörfer liegen in Trümmern, viele Familien haben ihr Zuhause verloren.

Als Mitgliedsorganisation von Aktion Deutschland Hilft prüfen wir derzeit mit Hochdruck, wie wir die Menschen unterstützen können. Erste Gespräche mit einer lokalen Partnerorganisation haben bereits stattgefunden. Ziel ist es, gemeinsam so schnell wie möglich Hilfe zu leisten.

Der Zugang zu den betroffenen Gebieten ist extrem schwierig: zerstörte Straßen, Überschwemmungen und Erdrutsche erschweren die Rettung. Besonders Frauen, Kinder und ältere Menschen sind jetzt schutzlos – sie gehören zu den Schwächsten in dieser Katastrophe und benötigen dringend lebensrettende Hilfe.

Jede Stunde zählt. Gemeinsam können wir dazu beitragen, den Menschen in Afghanistan in dieser Katastrophe beizustehen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Spende kommt an

Unser Ausgaben und Einnahmen werden regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) überprüft. Es bescheinigt uns seit 2009 regelmäßig eine ordnungsgemäße Verwendung der Spendengelder, weshalb wir zum Tragen des entsprechenden Siegels berechtigt sind.

Das Erdbeben in Afghanistan trifft eine Region, die bereits seit Jahren von Armut, Naturkatastrophen und Konflikten erschüttert wird. Hunger, fehlende Unterkünfte, fehlende medizinische Versorgung verschärfen die humanitäre Notlage nun zusätzlich. Helfen Sie uns dabei, die vom Erdbeben betroffenen Menschen zu unterstützen. Vielen Dank!

In der Nacht zum 31. August 2025 ereignete sich das Beben mit einer Stärke von 6,0. Sein Epizentrum lag rund 27 Kilometer östlich von Dschalalabad in der Provinz Nangarhar, nahe der Grenze zur Provinz Kunar.

Mehrere Hundert Menschen sind bereits bestätigt tot, Tausende verletzt. In entlegenen Regionen werden weitere Opfer befürchtet, da noch viele Menschen vermisst werden. Medien berichten, dass Kinder, Frauen und Männer unter den Trümmern gefangen sind. Familien haben alles verloren, ganze Dörfer wurden zerstört.

Wetterbedingungen, Nachbeben und Überschwemmungen verschärfen Medienangaben zufolge die Situation zusätzlich. Das gebirgige Terrain sowie Murgänge – plötzliche Abflüsse aus Wasser, Schlamm, Geröll und Baumstämmen mit enormer Zerstörungskraft – blockieren den Zugang: Straßen sind unpassierbar, Brücken zerstört, und überflutete Wege machen Rettungsarbeiten fast unmöglich.

Das Erdbeben trifft eine Region, die bereits seit Jahren von Armut, Naturkatastrophen und Konflikten erschüttert wird. Die ohnehin fragile Infrastruktur wird weiter zerstört: Häuser, Straßen, Gesundheitsstationen. Viele Menschen leben in einfachen Lehmhäusern, die schon bei geringen Erschütterungen einstürzen – ganze Dörfer verlieren in Sekunden ihr Zuhause.

Medizinische Versorgung war schon vor der Katastrophe unzureichend: Viele Kliniken sind schlecht ausgestattet oder unerreichbar. Hunger, Krankheit und fehlende Unterkünfte verschärfen die humanitäre Notlage nun zusätzlich.

Bereits im Juni 2022 hat ein verheerendes Erdbeben das Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan erschüttert. Damals setzen wir uns gemeinsam mit unserer Partnerorganisation für die schwer von der Katastrophe betroffenen und obdachlos gewordenen Menschen in der Region Khost ein und unterstützen hier insgesamt 300 Familien mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Decken (siehe unser Artikel vom 21. Juni 2022).

Beiträge aus der Region

Schön, dass Sie helfen wollen!

Spenden Sie jetzt

Bank
IBAN
BIC

Sparkasse Landsberg-Dießen
DE66 7005 2060 0000 014001
BYLADEM1LLD

Mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen Sie uns nachhaltig und ermöglichen uns eine längerfristige und vernünftige Projektplanung.

Aus Kostengründen versenden wir Zuwendungsbestätigungen für Beträge über € 300,– automatisch am Anfang des Folgejahres (bitte geben Sie dafür unbedingt eine vollständige Adresse im Verwendungszweck an). Für Beträge unter € 300,– genügt beim Finanzamt die Vorlage des Kontoauszuges.

Falls Sie dennoch sofort eine Zuwendungsbestätigung wünschen, geben Sie uns bitte Bescheid, damit wir diese zuschicken können.

Unsere Partner

2025-11-17T07:55:58+00:00
Nach oben