Flüchtlinge in der Türkei 1

Flüchtlinge in der Türkei

Hilfe für Flüchtlinge in der Türkei

Ernährungssicherheit, Wärme und langfristige Perspektiven

Nachdem unsere Teams bereits mehrfach vor Ort waren und die Flüchtlingslager rund um die Millionenstadt Izmir besuchten, waren Seenotretter Claus-Peter Reisch und Vorsitzende Gaby Breuckmann nun Ende November 2021 wieder vor Ort. Nachdem wir nun 8 Monate in Folge Geld für die Ernährungssicherheit zur Verfügung stellten, brauchen die Menschen jetzt im Winter vor allem Öfen. Über 200.000 Menschen leben in der Region um Izmir – die Hälfte davon in inoffiziellen Camps. Überwiegend sind es syrische Flüchtlinge, zu 80 Prozent Frauen und Kinder, die sich in selbsterrichteten Lagern niedergelassen haben. Sie sind zwar geduldet, erhalten jedoch keinerlei staatliche Hilfen, haben weder Arbeit noch Geld.

Die Hilfe von LandsAid basiert auf verschiedenen Säulen. Sie sollten Essen und Hygieneartikel erhalten, die Zelte werden mit dem Nötigsten ausgestattet und eine Perspektive für eine selbstbestimmte Zukunft muss geschaffen werden:


Helfen Sie den Kindern und Frauen durch den Winter zukommen

Sichern Sie mit 30 Euro im Monat einer Familie die Nahrungsgrundlage oder mit 35 Euro - durch den Kauf eines eines Ofens - einer Familie ein warmes Zelt. Unsere Familien sind zu 80 % Frauen und vor allem Kinder. Die Ehemänner, Brüder und Söhne sind entweder im Krieg gefallen, gefangen genommen worden, auf See ertrunken oder haben die Überfahrt auf eine der griechischen Inseln geschafft. Die Frauen und Kinder sind daher fast ohne Versorgung und sehen nur in der Flucht über das Meer eine Chance. Hier können wir mit einer dauerhaften Lebensmittelspende schlimmeres Leid verhindern! Unterstützen Sie uns dabei...

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Hintergrund

Derzeit leben laut UNO-Bericht mehr als vier Millionen Geflüchtete in der Türkei. Allein 3,6 Millionen sind syrischer Herkunft. Die übrigen sind Flüchtlinge und Asylsuchende anderer Nationalitäten, hauptsächlich aus Afghanistan, dem Irak und dem Iran. Die hohe Anzahl der Geflüchteten bedeutet zunehmend eine Belastung der Ressourcen und der Infrastruktur in der Türkei. Nur knapp zwei Prozent der Flüchtlinge leben in organisierten Lagern. Die größte Herausforderung bleibt die Verfügbarkeit von Ressourcen und Dienstleistungen, sowohl für die Geflüchteten als auch für die Aufnahmegemeinschaften. Flüchtlinge sehen sich mit hohen Mieten und einem begrenzten Zugang zu Bildung, Arbeit und Gesundheitseinrichtungen konfrontiert. Gleichzeitig nehmen die Spannungen zwischen ihnen und der einheimischen Bevölkerung zu.