Wechsel in der Leitung

Pablo Fernandez hat zum 1. März 2024 die Geschäftsführung bei LandsAid übernommen

Neugestaltung der Organisationsstruktur

April 2024 – Im Zuge eines Neugestaltungsprozesses der Organisationsstruktur gibt es bei uns in einem ersten Schritt einen Wechsel in der Führung zu vermelden. Seit dem 1. März dieses Jahres ist Pablo José Fernández Perez unser neuer Geschäftsführer. Er löst damit unseren vorherigen Interims-Geschäftsführer Dirk Growe ab.

Beruflich bedingt verbrachte Pablo die letzten Jahre meist im Ausland – etwa als Berater für den Aufbau eines Pflegedienstes in Georgien, als Projektleiter für ein Ausbildungs- und Finanzprojekt in Peru sowie als Entwicklungshelfer in der Republik Tschad. Zuletzt unterrichtete er Business Administration an der Universität in Tiflis, Georgien.

In den meisten seiner Projekte beschäftigte sich Pablo, der selber Migrationshintergrund hat, mit dem Thema Migration. In Georgien koordinierte er das Diakonie-Projekt „Legal Migration“ und beriet Menschen, die nach Deutschland übersiedeln wollten. In Kolumbien und Peru leitete er ein Projekt zur Förderung der wirtschaftlichen Integration von Migrantinnen und Migranten.

Begonnen hatte sein beruflicher Werdegang jedoch mit seinem „Herzblut-Projekt“, das er im Vorfeld seiner zahlreichen Auslandsaufenthalte auf die Beine gestellt und in Berlin implementiert hatte. Die „Weltküche“ hatte HIV-positiven Migrantinnen und Migranten dabei geholfen, sich wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Für sein Engagement, auch im Rahmen dieses Sozial-Gastro-Konzeptes, erhielt Pablo im Jahr 2010 das Bundesverdienstkreuz.

Studiert hat Pablo Betriebswirtschaftslehre in Berlin. Schon früh begann er, sich ehrenamtlich zu engagieren. Auch die „Weltküche“ war anfangs ein rein ehrenamtliches Projekt – aus dem später schließlich ein Verein und sein Beruf wurde. Es sei die Erfahrung seines Lebens gewesen, sagt er selbst, aus der heraus sich seine gesamte Karriere aufgebaut habe.

Als Tierliebhaber, der sich mit der Kaukasus-Region verbunden fühlt, hat er gemeinsam mit Gleichgesinnten den in Deutschland eingetragenen Verein für Tierschutz im Kaukasus TATI (Georgisch für „Pfote”) gegründet. „Was uns besonders bewegt, ist die für viele Westeuropäer unvorstellbare Not, in der Tausende von streunenden Tieren im Kaukasus leben“, betont Pablo.

LandsAid habe ihn nicht zuletzt durch die „beeindruckende Arbeit der ehrenamtlichen Vorstände“ überzeugt, sagt Pablo. Auch habe er es reizvoll gefunden, für einen kleinen Verein tätig zu sein: Nicht nur die Flexibilität in überschaubaren Strukturen finde er positiv, sondern auch die „Nähe zur Basis“, meint er. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle alle Herausforderungen tatkräftig anzugehen.“

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2024-04-09T07:04:32+00:00
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