Verheerende Sturzflut trifft Nepal

LandsAid prüft Möglichkeiten für eine schnelle Unterstützung der betroffenen Bevölkerung.

Schwere Schäden und zahlreiche Opfer

August 2026 – Eine verheerende Sturzflut hat entlang der Flüsse Bhotekoshi und Trishuli schwere Schäden verursacht.

Am Morgen des 26. August traf die Flutwelle die Gebirgsregion nahe der Grenze zu Tibet. Besonders schwer betroffen sind die Distrikte Rasuwa und Nuwakot. Auch aus Dhading und Chitwan werden schwere Überschwemmungen und Erdrutsche gemeldet.

Ganze Siedlungen wurden von Wasser, Schlamm und Geröll getroffen. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört oder schwer beschädigt, ebenso Wasserkraftanlagen und weitere wichtige Infrastruktur.

Nach aktuellen Angaben kamen in Nepal mehr als 469 Menschen ums Leben, über 900 werden vermisst. Das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin schwer abzuschätzen. Rettungs- und Bergungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten.

Nach vorläufigen Angaben lokaler Behörden sind mehr als 8.000 Haushalte und rund 40.000 bis 50.000 Menschen direkt von den Folgen der Katastrophe betroffen.

Zerstörte Straßen und Brücken erschweren den Zugang zu einigen der besonders schwer betroffenen Gebiete.

Die Gefahr erneuter Überflutungen und anhaltende Erdrutschrisiken behindern die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen zusätzlich.

Lebensmittelvorräte und persönliche Besitztümer wurden zerstört, Wasserquellen verunreinigt und der Zugang zu grundlegender Versorgung ist teilweise eingeschränkt.

Wir verfolgen die Entwicklungen in Nepal aufmerksam und bemüht uns derzeit um Kontakte zu geeigneten lokalen Partnerorganisationen. Gemeinsam mit verlässlichen Partnern vor Ort wollen wir den dringendsten Bedarf ermitteln und prüfen, wie wir die betroffenen Menschen unterstützen können.

Unser Mitgefühl gilt den Menschen, die Angehörige verloren haben oder durch die Sturzflut ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren haben. Gleichzeitig ist das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe noch nicht vollständig absehbar.

Umso wichtiger ist es, den dringendsten Bedarf vor Ort zu ermitteln und gezielte Unterstützung vorzubereiten.

Unsere Maßnahmen werden unterstützt von Aktion Deutschland Hilft.

Jede Spende ist jetzt wichtig, um schnelle Hilfe möglich zu machen. Gemeinsam können wir Menschen unterstützen, die durch diese Katastrophe alles verloren haben.

 

TERRA Projekte International

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Nach der verheerenden Sturzflut benötigen viele Menschen dringend Unterstützung. Benötigt werden unter anderem sichere Unterkünfte, Lebensmittel, Hygieneartikel und sauberes Trinkwasser.

Wir analysieren derzeit die Lage und bemühen uns um Kontakte zu geeigneten lokalen Partnerorganisationen, um mögliche Hilfsmaßnahmen vorzubereiten. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.

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Am 26. August 2026 traf eine verheerende Sturzflut den Norden Nepals. Besonders schwer betroffen sind Gebiete entlang der Flüsse Bhotekoshi und Trishuli. Neben Rasuwa und Nuwakot wurden auch in den Distrikten Dhading und Chitwan schwere Überschwemmungen und Erdrutsche gemeldet.

Nach bisherigen Erkenntnissen steht die Sturzflut im Zusammenhang mit einem Gletscherseeausbruch im Himalaya. Dabei können sich innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen aus einem Gletschersee lösen und mit hoher Geschwindigkeit talabwärts bewegen. Auf ihrem Weg können die Wassermassen große Mengen an Geröll und Schlamm mitreißen und dadurch enorme Zerstörungskraft entwickeln.

Die Katastrophe trifft Nepal in einer besonders sensiblen Hochgebirgsregion. Gletscherseen und instabile Berghänge stellen dort ein zunehmendes Risiko dar. Welche Faktoren bei diesem Ereignis genau zusammengewirkt haben, wird weiterhin untersucht.

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