Überschwemmungen in Nepal

ÜBERSCHWEMMUNGEN IN NEPAL

WIR BRAUCHEN JETZT SCHNELL IHRE HILFE

Am Wochenende (12. – 13. August 2017) haben die lang anhaltenden Regenschauer des Monsuns dazu geführt, dass in Nepal und Indien viele Flüsse über ihre Ufer getreten sind. Die Folge sind verheerende Überschwemmungen.

Mittlerweile wurden bereits 300 Tote gezählt.

(Stand 17.08.17)
Tausende Menschen sind Obdachlos geworden und die Rettung hat gerade erst begonnen. Das Wasser ist noch nicht einmal zurück gewichen.

Wir haben nun Kontakt zu unserem Kooperationspartner vor Ort aufgenommen ( INF International Nepal Fellowship), mit dem wir schon beim Erdbeben 2015 erfolgreich zusammen gearbeitet haben. In einer Soforthilfe haben wir ihnen jetzt 15.000 Euro überwiesen, damit wir gemeinsam im Banke Distrikt – einem der betroffenen Orte – Lebensmittel, Planen und Decken bereit stellen können. Wir beraten jetzt über weitere Hilfen. Dafür brauchen wir jedoch Ihre Unterstützung. Wir brauchen jetzt genügend schnelle Mittel, um die 15.000 Euro aufstocken und mehr Menschen helfen zu können.

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JETZT ist Zeit zu handeln! Wir helfen, wo wir können, aber ohne Sie geht es nicht!Hans Musswessels, Vorsitzender LandsAid e.V.

SEIT 2015 IN NEPAL IM EINSATZ


Im April 2015 – 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Kathmandu – zerstörte ein Erbeben das Leben vieler Familien in Nepal. Die Erschütterung dauerte mehr als eine Minute an. Laut den Behörden vor Ort wurden etwa 8.000 Todesopfer geborgen. In den folgenden Wochen wurde die Bevölkerung von zahlreichen Nachbeben heimgesucht. Nach Schätzungen der UN waren rund acht Millionen Menschen in Nepal von den Folgen der Beben betroffen. Teilweise standen nur noch wenige Häuser. Zufahrtsstraßen waren abgerutscht oder verschüttet. Den Menschen fehlte es an allem.

Die Bevölkerung brauchte beispielsweise Essen, Trinken, Decken und Hygieneartikel. Viele Menschen schliefen unter freiem Himmel, in Zelten oder notdürftig zusammengezimmerten Unterkünften. Vor allem in den abgelegenen Tälern und Bergregionen waren die Menschen noch von der Außenwelt und der Hilfe abgeschnitten.

LandsAid war mit vielen anderen Hilfsorganisationen vor Ort und half die direkten Folgen der Katastrophe in den Griff zu bekommen. Nun unterstützt LandsAid den Verein International Nepal Fellowship beim Wiederaufbau des Landes und hilft in verschiedenen Regionen auf kommunaler Ebene Menschen, die in Not geraten sind.

Ein Brand durch fehlende Elektrizität

Es gibt viele kleinere Katastrophen, die sich in Folge der zerstörten Infrastruktur ereignen können. Ein Beispiel ist ein Großbrand – ausgelöst durch fehlende Elektrizität beim Kochen. Ein offenes Feuer in einer Wohngegend hat fast alle umliegenden Gebäude zerstört.

Hier ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. LandsAid unterstützt die Menschen vor Ort unkompliziert und direkt durch unseren Partner INF.

 
 

Fakten

  • Connector.

    1,8 Tonnen Reis

    hat das LandsAid-Team unmittelbar nach der Katastrophe in die entlegene Bergregion Gorkha transportiert und verteilt

  • Connector.

    2.000 Fleece-Decken

    wurden ebenfalls an Familien verteilt

  • Connector.

    830 Hygiene Kits

    mit Waschmittel, Toilettenpapier, Seife, Zahnpasta und -bürsten, Shampoo, Rasierzeug, Nagelscheren, Handtüchern, Spülmittel und Schwämmen wurden in Indien eingekauft, nach Nepal transportiert und an bedürftige Familien verteilt

  • Connector.

    400 Küchensets

    mit Töpfen, Pfannen, Tellern, Bechern, Schüsseln und Besteck wurden verteilt

  • Connector.

    20 Schulen

    wurden durch LandsAid in den drei Gebieten Tanglichok, Makaising und Ghairung wieder aufgebaut. Dadurch konnten 2.000 Schüler wieder zum Unterricht gehen. 250 Schüler erhielten zudem Mappen mit Heften, Stiften und Radiergummis.

  • Connector.

    454 Personen

    erhielten Erste-Hilfe-Schulungen und Hygiene-Aufklärungen. Insgesamt hat LandsAid in vier Wochen vor Ort elf Trainings-Sessions in sechs Schulen, bei der örtlichen Polizei von Gorkha, in der Gemeinde in Asrang und bei nationalen und internationalen Organisationen gegeben.