Hilfe für Mütter und Kinder in Süd-Kivu

LandsAid-Projekt gegen Mangelernährung, Gewalt und fehlende medizinische Versorgung in der DR Kongo

Wenn Flucht Leben bedroht

Januar 2026 – In der Provinz Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Monaten eine humanitäre Katastrophe. Der wieder aufgeflammte Konflikt mit der Rebellengruppe M23 hat unzählige Familien in die Flucht getrieben. Frauen und Kinder leiden besonders: Sie verlieren ihre Heimat, ihre Lebensgrundlage – und oft auch den Zugang zu Nahrung und medizinischer Versorgung.

Viele suchen Schutz im Einzugsgebiet des Krankenhauses CHAHI Centre Hospitalier – unserem langjährigen Projektpartner. Oft kommen die Menschen bei Gastfamilien unter. Doch die Situation ist verzweifelt: Mehr als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen ist nicht funktionsfähig, die Vorräte an Medikamenten sind knapp, und in vielen Krankenhäusern belegen unterernährte Kinder bereits mehr als 50 Prozent der Betten.

Gemeinsam mit dem CHAHI-Team und mit Unterstützung von Aktion Deutschland Hilft haben wir im vergangenen Jahr besonders gefährdete Menschen in dieser Krise unterstützt.

Dabei konnten wir mit unseren Maßnahmen 180 schwangere Frauen, 250 mangelernährte Kinder im Alter bis fünf Jahre sowie 30 Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, erreichen. Diese Menschen gehören zu den Verletzlichsten in einer ohnehin geschwächten Bevölkerung. Sie haben alles verloren – und kämpfen jetzt ums Überleben.

Schwangere Frauen, die durch den Krieg vertrieben wurden, erhielten kostenlose Vorsorgeuntersuchungen, Geburtshilfe und Nachsorge im CHAHI-Krankenhaus. So werden Komplikationen vermieden und sichere Geburten ermöglicht.

Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, wurden medizinisch und psychologisch betreut. Eine erfahrene Psychologin begleitete die an unserem Projekt teilnehmenden Frauen über mehrere Monate, um Traumata zu verarbeiten, Würde zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Jede Frau erhielt zudem ein Hygiene- und Gesundheits-Kit mit Seife, Verbandsmaterial, Medikamenten und Hygieneartikeln – Dinge, die in der Not oft über Leben und Tod entscheiden.

Der Krieg hat viele Familien in existenzielle Not gestürzt – regelmäßige Mahlzeiten sind für viele Kinder nur noch ein Traum.

Im Rahmen des Projekts erhielten die Kinder wöchentlich angereicherte Mais-Soja-Porridge-Mahlzeiten, die ihnen halfen, Gewicht zuzulegen und zu Kräften zu kommen.

Die Mahlzeiten wurden zusammen mit einer Ernährungsberaterin konzipiert und unter hygienischen Bedingungen im Krankenhaus zubereitet. „Unterstützt wurde sie von zwei Gemeindemitarbeiterinnen. Sie haben den Familien auch erklärt, wie sie mit einfachen Mitteln nährstoffreiche Speisen zubereiten können.

Wir arbeiten seit über sieben Jahren mit dem Centre Hospitalier CHAHI zusammen. Die lokale Klinik wurde 1982 gegründet und ist heute eine der wichtigsten Gesundheitseinrichtungen der Region. Sie wird von einem erfahrenen Team aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen sowie Gesundheitshelferinnen und -helfern geleitet – Menschen, die Tag für Tag im Einsatz sind, um Leben zu retten.

Gemeinsam haben wir bereits erfolgreiche Projekte in den Bereichen Gesundheit, Ernährungssicherheit und Frauenförderung umgesetzt – mit transparenter Abrechnung und verlässlicher Wirkung.

Für die Menschen in Süd-Kivu bedeutet dieses Projekt mehr als medizinische Hilfe – es ist ein Stück Würde, Sicherheit und Zukunft.

Wir möchten gerne noch viel mehr Frauen und Kinder erreichen – und würden gerne weiterhin unseren Projektpartner unterstützen. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

  • Mit 25 Euro ermöglichen Sie einer schwangeren Frau eine sichere Geburt.
  • Mit 50 Euro sichern Sie einem mangelernährten Kind drei Monate lang nahrhafte Mahlzeiten.
  • Mit 100 Euro finanzieren Sie psychologische Betreuung für eine Frau, die sexuelle Gewalt überlebt hat.

Zugehörige Beiträge

Ihre Spende kommt an

Unser Ausgaben und Einnahmen werden regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) überprüft. Es bescheinigt uns seit 2009 regelmäßig eine ordnungsgemäße Verwendung der Spendengelder, weshalb wir zum Tragen des entsprechenden Siegels berechtigt sind.

💛 Helfen Sie uns, schwangeren Frauen und Kindern in Süd-Kivu eine neue Perspektive zu geben.
👉 Jetzt spenden und Leben retten!

Seit Februar 2025 leidet die Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo erneut unter einer massiven Welle der Gewalt. Besonders betroffen ist der Osten des Landes, wo seit über drei Jahrzehnten bewaffnete Konflikte das Leben der Menschen bestimmen. Die aktuellen Kämpfe zwischen der M23-Rebellengruppe und Regierungstruppen haben die ohnehin fragile Lage weiter verschärft – vor allem für Frauen und Kinder.

In der Provinz Süd-Kivu, die schon lange als Hochrisikogebiet gilt, hat sich die sozioökonomische Situation dramatisch verschlechtert. Über zwei Millionen Menschen sind dort derzeit auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele Familien haben alles verloren: Häuser, Einkommen, Zugang zu Nahrung und medizinischer Versorgung. Rund 90 Prozent der Haushalte leben dort von Gelegenheitsarbeit, Unterstützung durch Hilfsorganisationen oder Geldsendungen aus dem Ausland. Frauen, vor allem alleinstehende Mütter, trifft die Armut am härtesten.

Die Folgen sind verheerend: Mangelernährung hat sich zu einer der größten Gesundheitskrisen des Landes entwickelt. In Süd-Kivu sind fast die Hälfte aller Kinder chronisch mangelernährt, und die Zahl der Fälle schwerer akuter Mangelernährung steigt weiter. In vielen Krankenhäusern belegen unterernährte Kinder bereits mehr als die Hälfte der Betten. Die Sterblichkeit nimmt zu, während nur jede zweite Gesundheitseinrichtung überhaupt funktionsfähig ist – meist ohne Medikamente oder ausreichende Ausstattung.

Naturgefahren wie Erdrutsche, Überschwemmungen und Felsstürze bedrohen das Leben der Menschen zusätzlich. Auch Gewalt, Entführungen und Unfälle gehören zum Alltag vieler Familien, die oft stundenlang unterwegs sind, um Wasser oder Lebensmittel zu besorgen.

Die hygienischen Zustände in der Region sind alarmierend. In Bukavu und Umgebung breitet sich derzeit eine Cholera-Epidemie aus. Fehlendes sauberes Wasser, überfüllte Unterkünfte und unzureichende sanitäre Einrichtungen begünstigen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Cholera, Masern und Meningitis – besonders unter Kindern.

Dringend notwendig sind daher präventive Maßnahmen und Aufklärung, um weitere Krankheitsausbrüche zu verhindern. Gemeinschaftliche Hygieneschulungen und der Zugang zu sauberem Wasser können Leben retten – insbesondere in den überfüllten Gebieten, in denen unzählige Familien auf Hilfe hoffen.

Transparenz und Vertrauen

LandsAid arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen, die über langjährige Erfahrung in der Projektumsetzung verfügen. Jedes Hilfsvorhaben wird regelmäßig überwacht und nach höchsten Standards dokumentiert. So können wir sicherstellen, dass jede Spende dort ankommt, wo sie am meisten bewirkt.

Schön, dass Sie helfen wollen!

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2026-01-28T14:15:08+00:00
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