VON DER PFLANZE ZUM BROT

So wird Maniok verarbeitet

Vom Maniok zum Brot

An drei Standorten im Kisumu-County haben wir sogenannte „Ressourcen-Center“ aufgebaut, an denen zum einen unsere Schulungen stattfinden, zum anderen der geerntete Maniok mit speziellen Maschinen weiterverarbeitet wird. In unserem Hauptcenter in Ahero kann das Mehl zu Brot, Brötchen, Kuchen, Chips, Chiapati (kenianisches Fladenbrot) oder Mandazi (eine Art Donut) weiterverarbeitet werden.

Zunächst wird der geerntete Maniok gewaschen und in einer „Peeling-Anlage“ geschält: Dort löst sich durch kräftiges Rütteln die Schale. Die geschälten Knollen werden schließlich geschnetzelt und in einem mit schwarzer Bodenfolie versehenen Zelt, das sich durch die Sonneneinstrahlung stark aufheizt, getrocknet. Erst dann werden die Schnetzel in der Mühle zu verschiedenen Mehlsorten verarbeitet und in Säcke gefüllt. Die Mehlsäcke werden in einem Lagerraum aus Backstein aufbewahrt, bis das Mehl schließlich zum Backen von Brot und Kuchen oder zum Kochen des Hauptgerichts in Kenia – Ugali, ein Getreidebrei – weiterverwendet werden kann. Die Wertschöpfungskette ist jüngst durch die Errichtung einer Bäckerei (mit Ofen und Knetmaschine) nochmals verbessert worden. Zudem bietet die Ausbildung zum „Maniok-Bäcker“ gute Berufsperspektiven, insbesondere für junge Leute.

Zugehörige Beiträge

Ihre Spende kommt an

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Bereits seit 1980 unterstützt sie dessen Hilfsprogramme für Flüchtlinge in aller Welt. In ihrer Spendenverwendung handelt sie stets seriös und effizient. Dies wird ihr mit dem Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bescheinigt.

Das Besondere an unserem Maniok-Projekt ist, dass Menschen mit Behinderungen in die Ausbildung aufgenommen wurden und ihnen geholfen wurde – auch dabei, Zugang zu Finanzdienstleistungen zu erhalten. Dazu hatten sie bisher nie die Möglichkeit. Einige von ihnen betreiben mittlerweile kleine Unternehmen, die ihnen helfen, unabhängig zu sein und die zum Teil diskriminierende Haltung der Gesellschaft ihnen gegenüber zu verringern.

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln von Aktion Deutschland Hilft (www.aktion-deutschland-hilft.de ), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (https://www.bmz.de/de) und natürlich durch Ihre Spende – vielen Dank dafür!

Viele Regionen in Kenia sind geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, geringem Einkommen, chronischer Armut, fehlendem Zugang zu Ressourcen für unternehmerische Tätigkeiten, Diskriminierung und begrenzte Möglichkeiten in ländlichen Gebieten. Letzteres führt nicht zuletzt zu massiver Migration gen städtische Gebiete. Kisumu gehört zu den ärmsten Regionen Kenias. Der chronische Armutskreislauf verwehrt der Mehrheit den Zugang an menschenwürdiger Arbeit und Einkommen. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist anfangs Hilfe von außen nötig, um die lokale Industrie zu fördern und das produktive Potenzial der Menschen zu entwickeln. Vergangene Projekte haben mit ihren Modellfarmen gezeigt, dass Menschen die Aktivitäten übernehmen, wenn sie den Fortschritt mit eigenen Augen sehen. Das führt zu immer mehr Produktivität und Unabhängigkeit.

Ihr Ansprechpartner

Kathrin Müller

  • +49 8191 4287 832

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Aus Kostengründen versenden wir Zuwendungsbestätigungen für Beträge über € 200,– automatisch am Anfang des Folgejahres (bitte geben Sie dafür unbedingt eine vollständige Adresse im Verwendungszweck an). Für Beträge unter € 200,– genügt beim Finanzamt die Vorlage des Kontoauszuges.

Falls Sie dennoch sofort eine Zuwendungsbestätigung wünschen, geben Sie uns bitte Bescheid, damit wir diese zuschicken können.

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O-Töne zweier Spender

(Stephanie J., spendete 100€ für Haiti)
„Die Mitarbeiter von LandsAid e.V. konnte ich in Seminare für die Ausbildung für humanitäre Einsatzkräfte erleben und dadurch einen Einblick in die Projektarbeit gewinnen und das Herzblut, in das die Menschen hineinstecken. LandsAid ist eine Organisation, die wirklich lohnenswert ist und jedweder Unterstützung bedarf. Diese Menschen leisten eine großartige und ehrliche Arbeit, die auch sehr gut transparent gemacht wird! Auch in Newsletter werden die Menschenschicksale und die Arbeit des medizinischen Teams auf eine humane und liebevolle Art erzählt.“

(Iris M., spendete 50€ für Haiti)
Bei Seminaren für Einsatzkräfte habe ich Lands Aid als seriöse und vor allem sehr kompetente Organisation kennen gelernt. In Zusammenarbeit mit Apotheker ohne Grenzen, bei der ich Mitglied bin, wurden sehr erfolgreiche Projekte durchgeführt. Da ich Dr. Hettel beruflich kenne, habe ich volles Vertrauen in das Gelingen dieses Projekts. Hier kommt die Spende 1 : 1 an.

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2022-12-06T11:03:20+00:00
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