Schutz vor Wind, Wasser und Kälte

LandsAid stellt haltbare Fenster-Provisorien für die kriegsbetroffene Bevölkerung zur Verfügung

Akute Nothilfe weiterhin dringend erforderlich

März 2024 – Mehr als zwei Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine bleibt die Situation im Land verheerend, ein Ende der Kämpfe scheint gleichsam nicht in Sicht. Besonders für die Menschen, die in den Frontregionen leben, wird die Lage immer härter. Sie sind erschöpft, müde, hungern und frieren. Das Andauern des Krieges macht akute Nothilfe weiterhin dringend notwendig.

Bei unserem aktuellen Projekt, das wir gemeinsam mit unserem lokalen Partner Insulate Ukraine durchführen, handelt es sich um eine Baumaßnahme: Mithilfe lokaler Handwerker werden 900 provisorische, aber haltbare Fenster gebaut und in Gebäuden eingesetzt, die durch Kriegshandlungen beschädigt worden sind. So werden Fenster ersetzt, die durch die Druckwellen vom Raketenbeschuss zerborsten sind oder durch direkten Beschuss zerstört wurden.

In Gebäuden mit kaputten Fenstern sind Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar der Witterung ausgesetzt – heizen ist unmöglich. Als einziger Schlafplatz in der kalten Jahreszeit dient häufig nur das fensterlose Badezimmer. Durch die Kälte sind die dort lebenden Menschen jedoch anfälliger für Krankheiten. Zudem verfallen die Gebäude durch Feuchtigkeit und Schimmel.

Die Fenster werden aus PVC Rohren und PE Folie gebaut und sind bereits erprobt. Im Gegensatz zur Abdeckung durch Spanplatten, der üblichen Methode kaputte Fenster abzudecken, halten die Provisorien effektiv Wind, Wasser und Kälte ab. Zudem sind sie lichtdurchlässig, sodass keine bedrückende Dunkelheit in den Räumen herrscht. Glasfenster sind schwer erhältlich und teuer. Darüber hinaus wäre eine erneute Zerstörung in der anhaltenden Kriegssituation erwartbar.

Knapp 300 Menschen werden wir durch diese Maßnahme erreichen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 600 Fenster ersetzt, rund 70 Häuser mit Wärme, Tageslicht und Sicherheit versorgt – und damit 90 Personen in Lyman und Kherson erreicht. Die beiden Städte gehören zu den am meisten zerstörten der Ukraine. Es gibt kaum ein Haus, das noch intakt ist. Die Temperaturen sind hier diesem Winter schon regelmäßig unter minus 8 Grad Celsius gesunken.

Unser Projekt bietet zudem einen Mehrwert: Es verschafft in finanziell besonders bedürftigen Gebieten Beschäftigung, kurbelt damit die einheimische Wirtschaft an und stärkt die lokalen Gemeinschaften. Damit hat es wirtschaftliche und soziale Auswirkungen auf zwei der am stärksten vom Krieg betroffenen Städte der Ukraine.

Zugehörige Beiträge

Ihre Spende kommt an

Unser Ausgaben und Einnahmen werden regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) überprüft. Es bescheinigt uns seit 2009 regelmäßig eine ordnungsgemäße Verwendung der Spendengelder, weshalb wir zum Tragen des entsprechenden Siegels berechtigt sind.

Am 24. Februar jährte sich der Beginn des Krieges in der Ukraine zum zweiten Mal – ein Ende ist nicht in Sicht. Mehr denn je benötigen die Menschen dort unsere Hilfe – sie hungern und frieren. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir auch weiterhin für die kriegsbetroffene Bevölkerung da sein können. Vielen Dank!

Am 24. Februar 2022 hat sich der Ukraine-Konflikt durch den großangelegten Angriff Russlands akut verschärft. Seitdem tobt ein Krieg, der die Menschen gerade in den umkämpften Gebieten in eine akute Notlage bringt. Die Zahl der Menschen in der Ukraine, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, hat sich nach Angaben von Aktion Deutschland Hilft mehr als vervierfacht. Rund drei Millionen seien es vor dem 24. Februar 2022 gewesen. Für dieses Jahr gehe OCHA (das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten) von rund 14,6 Millionen Menschen aus, das sind 40 Prozent der Bevölkerung.

Millionen Menschen aus der Ukraine haben seit Beginn des Krieges ihr Zuhause verlassen. Die Infrastruktur ist vielerorts stark beschädigt. Die Strom-, Wasser- und Gasversorgung ist häufig beeinträchtigt und die Nahrungsmittelversorgung schwierig. Neben der Infrastruktur und Wohnhäusern werden immer wieder Gesundheitseinrichtungen, Getreidespeicher sowie Äcker angegriffen und beschädigt.

Zerstörung von Infrastruktur und Gebäuden, Kälte und Dunkelheit – der russische Angriffskrieg stellt die Ukraine im Winter vor noch größere Herausforderungen. Gerade in den kalten Wintermonaten ist akute Nothilfe von existenzieller Bedeutung für die notleidende ukrainische Bevölkerung.

Schön, dass Sie helfen wollen!

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Sabine Sakals

  • +49 8191 4287 832

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2024-06-05T09:02:03+00:00
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