Zwei schwere Erdbeben erschüttern Venezuela

LandsAid sondiert aktuell Möglichkeiten für eine schnelle Unterstützung der betroffenen Bevölkerung.

Schwere Schäden und zahlreiche Opfer

Juni 2026 – Zwei starke Erdbeben haben in der Nacht zum Donnerstag weite Teile Venezuelas getroffen. Nach Angaben internationaler Erdbebenwarten erreichten die Beben Magnituden von 7,2 und 7,5 und ereigneten sich innerhalb weniger als einer Minute. Besonders betroffen sind der Nordwesten des Landes sowie die Hauptstadt Caracas.

Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, vielerorts kam es zu Stromausfällen und erheblichen Beeinträchtigungen der Infrastruktur. Nach bisherigen offiziellen Angaben kamen mindestens 164 Menschen ums Leben, mehr als 900 wurden verletzt. Da eines der Beben in geringer Tiefe auftrat und die Region weiterhin von Nachbeben erschüttert wird, befürchten Experten deutlich höhere Opferzahlen. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Für die betroffene Bevölkerung bleibt die Situation angespannt. Rettungs- und Bergungsarbeiten laufen unter schwierigen Bedingungen, während viele Menschen aus Sicherheitsgründen weiterhin im Freien ausharren müssen.

Wir haben die erste  Lageanalyse unmittelbar aufgenommen und bauen aktuell ein Netzwerk lokaler Partner auf, um Hilfsmaßnahmen bedarfsgerecht und zeitnah umzusetzen.

Sobald belastbare Informationen zur Lage und zu möglichen Unterstützungsmaßnahmen vorliegen, werden wir über weitere Schritte informieren.

Unser Mitgefühl gilt allen Menschen, die von dieser schweren Katastrophe betroffen sind. Wir hoffen, dass die Rettungskräfte möglichst viele Menschen erreichen und die notwendige Unterstützung schnell bei den Betroffenen ankommt.

Unsere Maßnahmen werden unterstützt von Aktion Deutschland Hilft.

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Nach den schweren Erdbeben kämpfen viele Menschen um Sicherheit, medizinische Versorgung und ein Dach über dem Kopf. Die Schäden sind enorm, das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe wird erst nach und nach sichtbar.

Wir arbeiten daran, den Bedarf vor Ort zu ermitteln und mögliche Hilfsmaßnahmen vorzubereiten. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.

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Am 24. Juni 2026 wurde Venezuela von zwei außergewöhnlich starken Erdbeben innerhalb von weniger als einer Minute erschüttert. Nach Angaben der United States Geological Survey erreichten die Beben Magnituden von 7,2 und 7,5 und zählen damit zu den stärksten weltweit im Jahr 2026.

Die Epizentren lagen im Nordwesten des Landes nahe der Karibikküste, rund 170 Kilometer westlich der Hauptstadt Caracas. Besonders das zweite Beben war aufgrund seiner geringen Herdtiefe von etwa zehn Kilometern äußerst zerstörerisch.

Die Erschütterungen verursachten schwere Schäden an Gebäuden, Verkehrswegen und kritischer Infrastruktur. In Caracas stürzten Gebäude teilweise ein, außerdem wurden Medienberichten zufolge  Schäden am internationalen Flughafen und Ausfälle bei Strom- und Kommunikationsnetzen gemeldet. Die venezolanische Regierung rief den nationalen Notstand aus und warnte vor weiteren Nachbeben.

Nach bisherigen offiziellen Angaben kamen mindestens 32 Menschen ums Leben, mehr als 700 wurden verletzt. Da zahlreiche Menschen noch als vermisst gelten und Rettungskräfte weiterhin in eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten suchen, könnte die Opferzahl weiter steigen. Die USGS schätzt aufgrund der Stärke des Bebens und der Bevölkerungsdichte in den betroffenen Gebieten ein erhebliches Schadens- und Opferrisiko.

Venezuela liegt an einer aktiven tektonischen Grenze zwischen der Karibischen Platte und der Südamerikanischen Platte. Durch die Bewegung dieser Platten kommt es regelmäßig zu Erdbeben. Ereignisse der aktuellen Stärke sind jedoch selten und gelten als die schwersten in Venezuela seit mehr als einem Jahrhundert.

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2026-06-25T13:20:44+00:00
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